Samstag, 18. November 2017 23:37:42

medienhb.Technische Grundlagen

Videosignal

Das Sendematerial muss dem Kennwert B/G PAL 625/50 (576/50i) entsprechen, festgelegt im ITU-Report 624.

Es ist darauf zu achten, das bei Verwendung eines FBAS-, RGB-, analogen oder digitalen Komponentensignals eine normgerechte PAL-Codierung möglich ist. Ungültige oder Illegale Signale („Gamut Error“) müssen vermieden werden. Der Videosignalpegel darf den Maximalwert von 100% beim Luminanzsignal und 133% beim FBAS-Signal nicht übersteigen. Die Schwarzwertanhebung sollte 0-2% betragen. Negativen Schwarzwerte (Super-Black) müssen vermieden werden.

Videopegel

Abbildung: Videosignalpegel (links) in Darstellung als Waveform, YCbCr-Komponenten und als Farb-Vector; normales Videosignal (rechts) im 16:9 Vollformat anamorphe Darstellung

Halbbilddominanz

Bei der Produktion und der Ausgabe des Sende-Master ist auf eine korrekte Halbbilddominanz zu achten. Das Bildmaterial hat mit dem 1. Halbbild des Vollbildes zu beginnen.

Interferenzstörungen

Um Bildinterferenzstörungen im Bildsignal zu vermeiden, sollten bei der Aufnahme feine, regelmäßige Strukturen mit hohen Kontrasten an Dekorationen oder Bekleidungsstücken möglichst vermieden werden.

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