Sonntag, 19. November 2017 21:45:24

medienhb.Geschichte

ab 1954 - Entstehung des ARD-Gemeinschaftsprogramms

Die in der Arbeitsgemeinschaft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Bundesrepublik Deutschland (ARD) zusammengefassten Landesrundfunkanstalten bildeten am 01.November 1954 das Gemeinschaftsprogramm der Rundfunkanstalten des Westens. Die Zuteilung der Programmbeisteuerung, d.h. welche der Sendeanstalten einen wie großen Teil am Gemeinschaftsprogramm beitragen musste, wurde wie folgt geregelt: Das Programm bestand zu 50% aus Inhalten des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR), zu 20% des Bayerischen Rundfunks (BR) und zu jeweils 10% aus Programmen des Hessischen (HR), Süddeutschen (SDR) sowie des Südwest Rundfunks (SWR). Wenig später, zur Einbeziehung der Sendeanstalten „Radio Bremen“ (RB) und „Sender Freies Berlin“ (SFB) änderte sich der Prozentualanteil der zusammengeschlossenen Sendeanstalten entsprechend. Die in der Bundesrepublik Deutschland registrierte Anzahl der Fernsehteilnehmer steigt bis Dezember 1954 auf 84.278 Personenhaushalte und erreicht bereits wenige Wochen später die Marke von 100.000. Zwei Jahre später, 1956 erfolgte die Teilung des NWDR, aus dem sich zwei eigenständige Rundfunkanstalten, der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bildeten.

WERBUNG