Montag, 20. November 2017 23:14:50

medienhb.Geschichte

ab 1933 - der Rundfunk als Propagandawerkzeug

Als Ende Januar 1933 die Nationalsozialisten an die Regierungsmacht kamen, nahm der zur Volksaufklärung und Propaganda ernannte Reichsminister Goebbels die gesamte Kompetenz des deutschen Rundfunks an sich. Der Hör- und sich entwickelnde Fernseh-Rundfunk wurden missbräuchlich zum Sprachrohr der NSDAP an die Masse - mit dem Zweck der meinungsbildenden allgemeinen Volksbeeinflussung und der Vermittlung ideologischer Vorstellungen des Diktators, Adolf Hitler.

1934 führt die deutsche Reichspost die neue Fernsehnorm mit 180-Bildzeilen und 25 Bildern pro Sekunden ein. Nur wenige Tage später strahlte „Telefunken“ über die deutsche Reichspost die erste Bild/Tonsendung auf getrennt im UKW-Bereich befindlichen Frequenzen aus, da Bild- und Toninformation nicht gleichzeitig über eine gemeinsame Wellenlänge zu übertragen waren. In den Monaten April bis Mai des Jahres 1935 wurden die ersten vier öffentlichen „Fernsehstuben“ im Berliner Reichsmuseum eröffnet. Nur kurze Zeit zuvor begann bereits die Aufnahme des regelmäßig betriebenen Fernsehprogrammdienstes der „Reichs-Rundfunk-Gesellschaft“, die werktäglich ihr Programm veranstaltete.

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