Montag, 20. November 2017 16:54:37

medienhb.Fernsehmarkt

Definition des Rundfunks und der Telemedien

Im Sinne § 2 RStV ist der Rundfunk: eine für die Allgemeinheit bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, in Ton und in Bild unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen ohne Verbindungsleitung oder längs oder mittels eines Leiters. Der Begriff schließt Darbietungen ein, die verschlüsselt verbreitet werden oder gegen besonderes Entgelt empfangbar sind. Telemedien sind alle elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste, soweit sie nicht Telekommunikationsdienste nach § 3 Nr. 24 des Telekommunikationsgesetzes sind, die ganz in der Übertragung von Signalen über Telekommunikationsnetze bestehen oder telekommunikationsgestützte Dienste nach § 3 Nr. 25 des Telekommunikationsgesetzes oder Rundfunk nach Satz 1 und 2 sind. Telemedien sind auch Fernseh- und Radiotext sowie Teleshoppingkanäle.

Öffentlich-rechtliche wie privatwirtschaftliche Anbieter haben die Aufgabe die Wahrung der Meinungsvielfalt - wenn auch zu unterschiedlichen Teilen - zu sichern. Damit diese Regelungen eingehalten werden, werden die Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch die Kontrolle der Aufsichtsgremien, die des privaten Rundfunks durch die Landesmedienanstalten überwacht.

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