Freitag, 15. Dezember 2017 06:38:04

medienhb.Fernsehmarkt

Landesmediengesetze/-rundfunkgesteze und Mehrstaatverträge

Der Rundfunk unterliegt der Hoheit der Länder, diese regeln die jeweilige Gesetzgebung der Medien in ihrem Bundesland sowie gemeinsam einvernehmlich bundesweit. Die Landesmediengesetze sind somit die in den jeweiligen Ländern verabschiedeten Regelwerke, die die Grundlagen zur Veranstaltung und Verbreitung von öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlichen Rundfunkprogrammen regeln.


Die Landesrundfunkgesetze regeln somit u.a.
  • den Aufbau und die Struktur der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt des Landes,
  • den Programmauftrag und die -grundsätze
  • die Aufgaben und Amtszeiten des Intendanten und der Aufsichtsgremien
  • der Vorgaben zur Vergabe von Sendefrequenzen im Sendegebiet
  • die Erteilung oder Entziehung der Sendelizenzen für privater Anbieter

Mediengesetze und -staatsverträge der Länder:
  • Landesmediengesetz Baden-Württemberg (LMedienG)
  • Gesetz über die Entwicklung, Förderung und Veranstaltung privater Rundfunkangebote und anderer Mediendienste in Bayern (Bayerisches Mediengesetz - BayMG)
  • Staatsvertrag über die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg im Bereich des Rundfunks (MStV)
  • Bremisches Landesmediengesetz (BremLMG)
  • Staatsvertrag über das Medienrecht in Hamburg und Schleswig-Holstein (Medienstaatsvertrag HSH)
  • Gesetz über den privaten Rundfunk in Hessen - Hessisches Privatrundfunkgesetz (HPRG)
  • Rundfunkgesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Landesrundfunkgesetz - RundfG-M-V)
  • Niedersächsisches Mediengesetz (NMedienG)
  • Landesmediengesetz Nordrhein-Westfalen (LMG NRW)
  • Landesmediengesetz (LMG Rheinland-Pfalz)
  • Saarländisches Mediengesetz
  • Gesetz über den privaten Rundfunk und neue Medien in Sachsen (Sächsisches Privatrundfunkgesetz - SächsPRG)
  • Landesrundfunkgesetz Sachsen-Anhalt Mediengesetz des Landes Sachsen-Anhalt (MedienG LSA)
  • Thüringer Landesmediengesetz (ThürLMG)
WERBUNG