Donnerstag, 23. November 2017 05:44:33

medienhb.Fernsehmarkt

Duales Rundfunksystem

Das duale Rundfunksystem, geschaffen mit der am 16. Juni 1981 erteilten gesetzlichen Zulassung zur Veranstaltung privater Programme durch das 3.Rundfunkurteil des Bundesverfassungsgerichts - bildet bis heute die Grundlage der Koexistenz der in Deutschland betriebenen Rundfunkanstalten der öffentlichen-rechtlichen und der zu lizensierenden privatwirtschaftlichen Anbieter gleichermaßen.

Duales Rundfunksystem der Bundesrepublik Deutschland

Die beiden Hauptsäulen des Rundfunksystems der Bundesrepublik Deutschland bilden daher

  • der öffentlich-rechtliche Rundfunk und
  • der privatwirtschaftliche Rundfunk.

Die oft als „dritte Säule“ bezeichnete Rundfunkart des Systems, ist die der regionalen Bürgermedien - auch „Offene Kanäle“ genannt. Sie schaffen neben den zwei Hauptsäulen des Rundfunksystems die spezielle Funktion der freie Meinungsäußerung des einzelnen Bundesbürgers im Rundfunk zu erfüllen. Sie bilden ein Sprachrohr für Jedermann, der sich im Rundfunk frei zur Wort melden will. Die zu einem sehr geringen Teil aus den Rundfunkgebührengeldern der Landesmedienanstalten und/oder (nur) durch Spenden finanzierten Programme, bestehen aus nahezu ausschließlich von Bürgern selbst hergestellten Fernseh- und Hörfunk-Sendungen - und zusätzlichen Sendungen des oder der Veranstalter.

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