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4:3

4:3 ist ein Bildformat in der Fernseh- und Videotechnik. Dabei wird die Bildbreite im Verhältnis zur Bildhöhe definiert (4 Bildeinheiten breit, 3 Einheiten hoch). Das exakte Seitenverhältnis beträgt hierbei 1,33:1. 4:3 ist das traditionelle Bildseitenverhältnis für der PAL-, NTSC- und SECAM-Fernsehnormen.

Warum 4:3?

Das 4:3-Format wurde eingeführt, da die unkomplizierte Produktion der dazugehörigen Bildröhren gewährleistet gewesen ist. Folglich wurden viele Fernsehgeräte in diesem Bildseitenverhältnis hergestellt und verkauft. Es hat sich bis zur Jahrhundertwende beim Zuschauer durchgesetzt. Jahrelang produzierten nahezu alle Fernsehanstalten ihre Sendungen in 4:3.

4:3 vs. 16:9

Seit der Jahrhundertwende bieten immer mehr Fernsehfachhändler und –großhändler moderne Flachbildschirme größtenteils im 16:9-Format an, die das klassische 4:3-Fernsehgerät vom Markt verschwinden lassen. Das 16:9-Format entspricht dem Sichtfeld des menschlichen Auges besser als das 4:3-Format. Das Auge kann in dem breiten Bild umherwandern und mehr Informationen aufnehmen.
In Deutschland besitzt bereits heute eine Vielzahl der Haushalte ein Fernsehgerät im 16:9-Format. Aus diesem Grund entschließen sich immer mehr Fernsehanstalten, ihre Programmabwicklung komplett auf das Breitbildformat umzustellen. 4:3 ist also bald Geschichte.

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