Donnerstag, 23. November 2017 18:50:12

medienhb.Werbung & Sponsoring

Nutzung und Dauer von Werbung in öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen

Allgemeine Bestimmungen zur Schaltung von Werbeblöcken

  • erhalten zur eindeutigen Identifizierung, einen sogenannten Werbe-Code ( „Werbekodierung“)
  • müssen aus zwei oder mehr zusammengefassten klassischen Werbe- oder Teleshoppingspots bestehen; Einzelspotplatzierungen müssen die Ausnahme bilden
  • müssen durch ein optisches Erkennungsmerkmal (mindestens 3-sekündiges Werbelogo, vor Beginn) vom redaktionellen Programm eindeutig getrennt werden

Bestimmungen zur Platzierung von Werbeblöcken
(Zusammenfassung aus § 15 RStV)

  • müssen hauptsächlich als Scharnierwerbung gesendet werden
  • weist das redaktionelles Programm eine programmierten Brutto-Sendedauer von über 45 Minuten auf, ist das Einfügen einer Unterbrecherwerbung zulässig, sofern diese nicht den Charakter oder Zusammenhang der Sendung beeinträchtigt oder gegen Vorgaben des Rechtinhabers verstößt
  • die Schaltung von Werbung ist ausgenommen von Sonn- und Feiertagen, alltäglich bis 20 Uhr zulässig

Bestimmungen zur Sendedauer von Werbeblöcken
(Zusammenfassung aus § 16 RStV)

  • dürfen im ARD-Programm „Das Erste“ sowie im „ZDF“ die Dauer von 20 Minuten je Sendetag nicht überschreiten
  • nicht genutzten Werbezeit kann werktäglich auf bis zu 5 Minuten nachgeholt werden; die zulässige Dauer erhöht sich somit auf maximal 25 Minuten je Sendetag
  • dürfen die Dauer von 20 % (also 12 Minuten) je Sendestunde nicht überschreiten
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