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Langjähriger ZDF-Korrespondent Dietmar Barsig gestorben

31.01.2011 23:00 | ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen)

Der langjährige ZDF-Korrespondent Dietmar Barsig ist tot. Der 1951 in Hannover geborene Journalist war vor seinem krankheitsbedingten Ausscheiden im vergangenen Dezember Leiter des ZDF-Studios in Warschau mit Zuständigkeit auch für die Berichterstattung aus dem Baltikum. "Mit Dietmar Barsig verlieren wir einen unserer profiliertesten Auslandskorrespondenten und einen versierten Kenner des Baltikums", sagte ZDF-Chefredakteur Peter Frey.

Dietmar Barsig arbeitete nach dem Besuch der Deutschen Journalistenschule in München und einem Studium der Journalistik und Geschichte an der University of Minnesota in den USA seit 1979 beim ZDF, zunächst in der "heute"-Redaktion und zwei Jahre später als Redakteur im Landesstudio Baden-Württemberg. 1985 wurde er Assistent des Chefredakteurs und war ab 1988 Redakteur bei "Kennzeichen D".

Von 1990 bis 1995 war er Redakteur im Landesstudio Schleswig-Holstein und dort auch für Skandinavien und das Baltikum zuständig. 1992 erhielt Dietmar Barsig den litauischen Verdienstorden "13. Januar" in Anerkennung für die Berichterstattung über die litauische Unabhängigkeitsbewegung. Von 1995 bis 2002 leitete er das Landesstudio in Kiel und berichtete von dort aus weiter über die baltischen Staaten. Diese Zuständigkeit behielt er, als er im Jahr 2002 die Leitung des ZDF-Studios in Warschau übernahm.

Quelle: ZDF
Bild: © ZDF/Kerstin Bänsch

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