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WDR-Rundfunkrat genehmigt “sportschau.de” und “einsfestival.de”

12.07.2010 22:00 | WDR (Westdeutscher Rundfunk)

Mit einer Reihe von Änderungen hat der WDR-Rundfunkrat die Genehmigungen für die ARD-Gemeinschaftsangebote "sportschau.de" und "einsfestival.de" beschlossen, für die der WDR die Federführung hat. Damit sind alle Telemedienkonzepte der ARD nun genehmigt - mit den entsprechenden Beschränkungen, die die Rundfunkräte als notwendig erachtet haben.

Die vom WDR-Rundfunkrat angemahnten Änderungen an den Telemedienkonzepten betrafen unter anderem die Konkretisierung der Verweildauern im Internet, die genauere Aufschlüsselung und Kontrolle der Kosten und eine stärkere Abgrenzung zu den Internetangeboten privater Anbieter bei presseähnlichen Inhalten, Bildergalerien, Newslettern und Spielen.

Besonderen Wert legt der Rundfunkrat auf die Begrenzung der wirtschaftlichen Auswirkungen der beiden Angebote. Auch wenn "sportschau.de" keinen bedeutenden Einfluss auf den Gesamtmarkt für Sportangebote im Internet hat, sind die Wirkungen in dem Segment der Sport-Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Fernsehsender relativ stark. Der WDR-Rundfunkrat wird daher die Ausgabenentwicklung des Angebots "sportschau.de" sehr genau beobachten.

Zudem betont der WDR-Rundfunkrat die Bedeutung der nachlaufenden Programmkontrolle, mit der sichergestellt wird, dass sich der WDR mit seinen Angeboten im Rahmen der rechtlichen Vorgaben bewegen wird.

Die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, Ruth Hieronymi, erklärt zu den Beschlüssen: "Der Rundfunkrat ist sich seiner Verantwortung für die öffentlich-rechtlichen Internet-Angebote bewusst. Wir sorgen über den Tag der Genehmigung hinaus für einen ausbalancierten Interessenausgleich zwischen den Angeboten des WDR und der privaten Wettbewerber, ohne dabei die Nutzer aus den Augen zu verlieren. Sie sind es, die von der Vielfalt des dualen Systems profitieren müssen. Der WDR-Rundfunkrat gewährleistet, dass dies auch im Internet so ist und so bleiben wird."

Am 20. Juli 2010, um 13.00 Uhr, werden die Beschlüsse der Rundfunkräte zu den ARD-Gemeinschaftsangeboten in einer gesonderten Pressekonferenz im Berliner ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a, näher erläutert werden. An der Pressekonferenz wird auch die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, Ruth Hieronymi, teilnehmen.

Quelle/Pressekontakt: WDR-Rundfunkrat
Bild: Screenshot sportschau.de

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