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Südwestrundfunk und Saarländischer Rundfunk legen Archive zusammen

27.09.2011 19:22 | SWR (Südwestrundfunk)

Logo SWR © SWR Die beiden öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten Südwestrundfunk und der Saarländische Rundfunk  haben sich darauf verständigt, ihre Archive zusammenzuführen und künftig in gemeinsamer Regie zu betreiben. Dabei gehe es darum, durch Synergieeffekte Geld einzusparen und eine gemeinsame Organisationeinheit zu schaffen. SWR-Intendant Peter Boudgoust: "Das ist ein kleiner Meilenstein auf dem bisher schon sehr erfolgreich beschrittenen Weg einer sehr engen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Südwestrundfunk und Saarländischem Rundfunk. Und es ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir es ernst meinen mit den angestrebten arbeitsteiligen Kooperationen unter den ARD-Sendern, die wir während unserer ARD-Vorsitzzeit in den vergangenen beiden Jahren angestoßen haben.

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Diese verstärkte Zusammenarbeit liegt vor allem im Interesse des Gebührenzahlers. Denn wir müssen sparen. Und jeder Euro, den wir in der Infrastruktur streichen, kommt dem Programm zugute." Thomas Kleist sagte: "Kooperation statt Fusion ist auch weiterhin die Überschrift für die enge und kollegiale Zusammenarbeit von SR und SWR im Südwesten. Bereits mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern haben beide Anstalten eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Andere Beispiele wie die Kooperationen beim gemeinsamen Dritten Fernsehprogramm oder beim Jugendradio belegen ebenfalls den Willen beider Landesrundfunkanstalten im Sinne der Gebührenzahler effizient und effektiv zusammen zu arbeiten. Dies wird beim Thema Archive nicht anders sein." Ziel der Kooperation ist es, durch verschlankte Arbeitsabläufe eine optimale Dienstleistung für das Programm zu erreichen. Dabei sollen die Aufgaben auf die Standorte Baden-Baden, Stuttgart, Mainz und Saarbrücken unter Berücksichtigung der Anforderungen der jeweiligen Standorte aufgeteilt werden. Bis Februar wird eine entscheidungsreife Vorlage für eine Verwaltungsvereinbarung erarbeitet. Einig sind sich alle Beteiligten, dass sich die Beschäftigungsverhältnisse bei beiden Sendern nicht ändern werden.

(jm)

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