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Vermarkter Sky Media Network wird zu Sky Media

14.09.2015 09:47 | Sky Media GmbH

Illustration: Logo Sky Media © Sky Nach der Übernahme von Sky Deutschland durch die britische Sky plc folgt nun eine weitere Veränderung. Die eigene Vermarktungsgesellschaft des Abo-Senders, Sky Media Networks, erhält einen neuen Namen. Ab sofort ist das Unternehmen unter der Bezeichnung Sky Media präsent. Das Unternehmen reagiere damit auf die Internationalisierung des Vermarktungsgeschäfts. Zugleich hat Sky Media zum 1. September bereits die Geschäftsführung erweitert. Thomas Deissenberger leitet künftig als Geschäftsführer neben Martin Michel das operative Geschäft.  Vor dem Einstieg bei Sky Media war Thomas Deissenberger Vorsitzender der Geschäftsführung des Sport1-Vermarkters Sport1 Media und Geschäftsführer der DSF Deutsches Sportfernsehen GmbH (heute Sport1 GmbH). Zuvor war er Mitglied des Executive Board Council der EM Sport Media AG.

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Zu seinen weiteren beruflichen Stationen gehörte die Geschäftsführung Central Europe des Sportsenders Eurosport und er war Geschäftsführer der Boris Becker Group sowie Mitglied der Geschäftsführung der NBC Universal Holding.

Sky verschafft seinen Vermarktungshäusern in Deutschland, Großbritannien und Italien eine international einheitliche Markenidentität. Zudem will der deutsche Vermarkter mit seinen britischen und italienischen Kollegen künftig vor allem in den Bereichen internationaler Sponsorships und Ausbau des Mandantengeschäfts stärker zusammenarbeiten. "Die Umfirmierung auf Sky Media markiert den Start eines neuen Zeitalters in der Vermarktung bei Sky. Wir werden international stärker zusammenarbeiten, um gemeinsam unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen", betont Wolfram Winter.  Im Rahmen der Namensänderung wird auch der Internetauftritt zu www.skymedia.de.

Einen ersten Schritt in diese Richtung unternimmt Sky Media mit der Einführung der bereits auf dem britischen Markt eingesetzten Addressable-TV-Lösung Sky AdSmart. Der Prozess soll in enger Zusammenarbeit mit Sky Media UK bis voraussichtlich 2017 erfolgen. Ziel dieser und weiterer Addressable-TV-Lösungen soll sein, digitale Werbestrategien in das lineare Fernsehen zu holen. Etwa Frequency Capping, also die Regulierung der Werbeeinblendung beim individuellen Verbraucher, und gezieltes Targeting bestimmter Zuschauergruppen, um Streuverluste zu verringern.



(jm)

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