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RTL Journalistenschule feiert 10-jähriges Jubiläum / klares Bekenntnis der Senderverantwortlichen zu Informationsprogrammen

11.02.2011 23:00 | RTL (RTL Television GmbH)

Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL Deutschland, hat anlässlich der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der RTL Journalistenschule am gestrigen Donnerstag in Köln ein eindeutiges Bekenntnis zu den Informationsprogrammen der Mediengruppe RTL Deutschland abgelegt: "Wir hielten und halten Informationsprogramme in all ihren Facetten auf unseren Sendern für unverzichtbar." Gerhard Zeiler, CEO der RTL Group, hob die steigende Bedeutung von Qualitätsjournalismus hervor und sagte: "Man kann nicht der Nummer-Eins-Sender in einem Land sein, ohne dem Wunsch der Zuschauer nach professioneller Information Rechnung zu tragen."

Rund 300 Gäste nahmen am Donnerstagnachmittag auf Einladung der RTL-Journalistenschule an einer Fachtagung zum Thema "TV-Journalismus im 21. Jahrhundert - das nächste Jahrzehnt" teil. Anke Schäferkordt betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass sich der Sender RTL "als vollwertiges Rundfunkunternehmen begreift, zu dem Informationsprogramme aus eigener redaktioneller Quelle und mit eigener unverwechselbarer Handschrift dazugehören." In diesem Sinne sei vor zehn Jahren die RTL Journalistenschule als klares Bekenntnis von RTL zur Förderung des journalistischen Nachwuchses gegründet worden. In den zurückliegenden zehn Jahren seien "145 hervorragend ausgebildete junge Fernsehredakteure in die Welt entlassen und eine Vermittlungsquote von 100% erreicht", bilanzierte Schäferkordt. An die Adresse der Politik und Medienwächter gerichtet sei es aus Sicht von Schäferkordt "an der Zeit, den Grundgedanken eines funktionierenden Motivationssystems wieder aufzunehmen. Anreize könnten ein hilfreiches Mittel darstellen, um die Rundfunkveranstalter zu motivieren, ihrer gesellschaftspolitischen Rolle freiwillig und in angemessenem Umfang nachzukommen."

Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, ging in seiner anschließenden Rede auf die Ausführungen von Anke Schäferkordt ein, als er mit Blick auf die Regulierungsdebatte bei einigen Sendern Defizite im Informationsbereich beklagte. Ausdrücklich nahm er RTL von dieser Kritik aus. So seien etwa die Hauptnachrichten RTL Aktuell eine Kernmarke des Senders geworden. Auch der Diskussion um Anreize blicke er "offen und gelassen" entgegen, so Brautmeier. Bezogen auf die RTL Journalistenschule, deren Gesellschafter die Landesmedienanstalt NRW ist, fügte er hinzu: "Ich wüsste nicht, welcher private Fernsehsender sich noch, auch über die Grenzen unseres Landes hinaus, eine Journalistenschule leistet. Die meisten privaten Sender leisten sich eben anderes, mit denen Landesmedienanstalten dann in anderem Zusammenhang zu tun haben. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich mir heute etwas sonst eher Seltenes als Regulierer leisten kann, nämlich ein großes, dickes, ausdrückliches Lob für unsere wohlgeratene Tochter."

Im Rahmen eines Festaktes am Abend hob auch Gerhard Zeiler, CEO der RTL Group, ausdrücklich die Wichtigkeit eines professionellen Journalismus im TV hervor. "Je mehr Blogs es gibt, je mehr User-generated Content im Internet und auf allen anderen Plattformen zu sehen sein wird, desto stärker steigt die Bedeutung von professionellem Qualitätsjournalismus. Und zu dem bekennen wir uns, gerade hier bei RTL." Zwar sei es teuer, entsprechende Formate zu produzieren und auszustrahlen. "Aber gerade RTL ist auch deswegen anders als die private Konkurrenz, weil es von Anfang an ein Bekenntnis zur Information gab, weil von Anfang an die Nachrichtenphilosophie ein Teil der Programmstrategie war."

Quelle: RTL
Bild: Peter Kloeppel, Leonhard Ottinger, Anke Schäferkordt und Gerhard Zeiler (CEO RTL Group) / © RTL/Stefan Gregorowius

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