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ProSiebenSat.1 verzeichnet Umsatzrückgang um knapp 8 Prozent

04.11.2009 23:00 | ProSiebenSat.1 Media AG / ProSiebenSat.1 Group

Die ProSiebenSat.1 Group hat am Donnerstag die Zahlen zum dritten Quartal 2009 (Juli bis September) veröffentlicht. Demnach verzeichnet der Medienkonzern eigenen Angaben zufolge einen Umsatzrückgang von knapp 8 Prozent auf 559,4 Millionen Euro. Im Vorjahresergebnis lag man hier bei 607,6 Millionen Euro.

Die Umsatzeinbußen seien jedoch aufgrund konsequenter Einsparungen, die ProSiebenSat.1-Chef Ebeling umsetzte, ausgeglichen worden, heißt es. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITA) lag bei 94,4 Millionen Euro und um 1,8 Prozent höher als zum Vergleichswert von 92,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Für ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling ist klar, dass die Sendergruppe weiterhin eine angemessene Investitionspolitik und konsequente Kostenkontrolle betrieben muss. Der Manager betonte zudem, dass man neue Umsätze generieren müsse: „Im Kern geht es um zwei Dinge: Erstens müssen wir unser Programmvermögen auf allen Plattformen noch besser auswerten. Dazu gehören Free-TV, aber auch zusätzliche Pay-TV-Modelle, Video-on-Demand oder mobile Dienste. Die Refinanzierung des Programms durch Distributionserlöse und Nutzungsentgelte wird eine immer wichtigere Rolle spielen. Zweitens müssen wir die bisher nicht kapitalisierten Werbezeiten angemessen vermarkten“.

Nach der Übernahme der skandinavischen Senderkette SBS Group im Sommer 2007, trägt die ProSiebenSat.1 Group (Stand: September 2009) noch immer eine Netto-Finanzverschuldung von 3,4 Milliarden Euro.

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