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NDR Rundfunkrat begrüßt Umbenennung von EinsExtra in tagesschau24

25.05.2012 12:35 | NDR (Norddeutscher Rundfunk)

Logo tagesschau24 © NDR Der Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks (NDR) begrüßt den seit 1. Mai eingesetzten Namen tagesschau24 für den von aktuellen Nachrichtensendungen geprägten ARD-Digitalkanal. Das Programm war bis zum 30. April unter dem Namen EinsExtra bekannt. "Die Mitglieder des Rundfunkrates sind einmütig der Auffassung, dass dies ein wichtiges Signal an die Zuschauerinnen und Zuschauer ist", so der Vorsitzende des Rundfunkrates, Dr. Volker Müller, im Anschluss an die Sitzung des Gremiums am Freitag, 25. Mai in Hamburg. "Am seit Jahren bewährten Inhalt des Angebots ändert sich nichts, aber jetzt trägt es endlich das passende Etikett. tagesschau24 bietet im Kern Tagesschau-Nachrichten im 15-Minuten-Takt. Damit bewegt sich das Programm im Zentrum des öffentlich-rechtlichen Auftrags - der Information."

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NDR Intendant Lutz Marmor hatte dem Rundfunkrat über die Anstrengungen in Redaktion und Produktion berichtet, den ARD-Informationskanal auf ökonomische und synergetische Weise herzustellen. Marmor: "tagesschau24 kommt ohne eigene Produktionseinheit und ohne eigene Redaktion aus. Gesendet wird aus demselben Studio, in dem auch die Tagesschau-Ausgaben für Das Erste produziert werden. Mit geringem zusätzlichen Herstellungsaufwand ermöglicht tagesschau24 den Zuschauerinnen und Zuschauern alle 15 Minuten aufs Neue einen Blick auf das aktuelle Geschehen in Deutschland und der Welt - und das alles in Tagesschau-Qualität."

Ein wichtiges Element von tagesschau24 ist die "Tagesschau in 100 Sekunden", die auf dem Computer oder mobil mit einem Smartphone abgerufen werden kann. Sie wird zunächst von dem Digitalkanal produziert, dort gesendet und anschließend im Internet bereitgestellt. Im linearen Fernsehen kommt tagesschau24 derzeit auf eine Reichweite von rund 900.000 Menschen täglich.Mit der Sitzung am 25. Mai endete nach fünf Jahren die Amtszeit des bisherigen NDR Rundfunkrats. Am Nachmittag desselben Tages konstituiert sich der neue Rundfunkrat, in den 58 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Institutionen und Organisationen aus den vier NDR-Staatsvertragsländern entsandt sind.

Quelle: NDR
(od)

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