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Thomas Fuchs bleibt Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein

12.01.2012 11:54 | MA HSH (Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein)

Logo Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) © Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Thomas Fuchs bleibt für weitere fünf Jahre Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH). Dies hat der Medienrat der MA HSH auf seiner Sitzung am 11. Januar 2012  in geheimer Wahl einstimmig beschlossen. Der Jurist Fuchs, 46, leitet die gemeinsame Medienanstalt von Hamburg und Schleswig-Holstein seit dem 15. Januar 2008. Seit Januar 2011 ist er zudem Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Die zweite fünfjährige Amtszeit von Fuchs beginnt im nächsten Jahr am 15. Januar 2013.  Thomas Fuchs war zudem der einzige Kandidat, nachdem der Medienrat bereits im Dezember 2011 beschlossen hatte, die Stelle des MA HSH-Direktors nicht öffentlich auszuschreiben.

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Der Vorsitzende des Medienrats, Jörg Howe, dankte Fuchs für die bisher für die MA HSH geleistete gute Arbeit und begrüßte die Entscheidung des Medienrats: „Thomas Fuchs hat die hohen Erwartungen, die der Medienrat bei seiner Wahl an ihn gestellt hat, mehr als erfüllt. Nach erfolgreichem Abschluss des schwierigen Fusionsprozesses der früher eigenständigen Medienanstalten von Hamburg und Schleswig-Holstein ist es sehr schnell gelungen, die MA HSH auch bei der bundesweiten Zusammenarbeit der Medienanstalten weit nach vorn zu bringen. In Hamburg und Schleswig-Holstein hat die MA HSH das wichtige Themenfeld Medienkompetenz neu entwickelt und mit vielen guten Initiativen und Projekten vorangebracht. Mit seiner Entscheidung sorgt der Medienrat dafür, dass Thomas Fuchs diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.“

Die personelle Kontinuität in der Führung der MA HSH sei auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil die MA HSH mit Blick auf ihre Finanzausstattung in eine für sie existentielle Phase gehe, die über ihre zukünftige Ausrichtung entscheide. Howe erklärte: „Mit Blick auf die schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen der MA HSH wird es darauf ankommen, die im Medienstaatsvertrag Hamburg/Schleswig-Holstein angelegte Unterfinanzierung der MA HSH doch noch zu verhindern. Die MA HSH hat einen Anspruch auf eine ausreichende Finanzausstattung, um die ihr gesetzlich zugewiesenen Aufgaben vollumfänglich und wie bisher kompetent wahrnehmen zu können. Eine weitere – in diesem Ausmaß bundesweit einmalige - Reduzierung ihrer Finanzmittel würde die MA HSH unnötig schwächen und damit auch dem gemeinsamen Medienstandort Hamburg/Schleswig-Holstein schaden.“


(jm)

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