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Kabel Deutschland geht noch im März an die Börse

07.03.2010 23:00 | Kabel Deutschland GmbH

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) soll bis Ende März an die Börse gebracht werden. Die Eigentümer - allen voran die US-Beteiligungsfirma Providence - wollen bis zu 51,75 Millionen Anteilsscheine ausgeben und damit brutto rund 700 Millionen Euro einspielen, hieß es in einem Börsenprospekt. Die Einnahmen sollen komplett den Eigentümern zufließen. Die hochverschuldete KDG selbst wird demnach kein Geld aus dem Börsengang erhalten. Mit einem erfolgreichen Börsengang würde sich Providence von seiner Mehrheit an Kabel Deutschland trennen.

Das angebotene Paket setzt sich aus 45 Millionen Aktien und bis zu 6,75 Millionen weitere Anteilsscheinen zusammen, die in einer Mehrzuteilungsoption ausgegeben werden können. Sollten alle Aktien platziert werden, wäre mehr als die Hälfte des Grundkapitals von 90 Millionen Euro an die Börse gebracht. Die Angebotsfrist solle frühestens ab dem 11. März starten und am 19. März enden.

(od)

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