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Deutsche Welle verpflichtet Michel Friedmann für die "Conflict Zone"

25.01.2016 08:47 | DW (Deutsche Welle)

Illustration: Logo der Deutschen Welle © DW Michel Friedmann arbeitet künftig auch für die Deutsche Welle (DW). Im englischsprachigen Fernsehprogramm des deutschen Auslandsrundfunks bekommt der Publizist und ehemalige Vizepräsident des Zentralrats der Juden bald die Gelegenheit seine Fragen zu stellen. „Conflict Zone“ heißt das politische Interview-Format, das Friedmann künftig im Wechsel mit dem bisherigen Moderator Tim Sebastian leiten wird. Auf unbekanntes Terrain begibt sich Friedmann damit aber nicht. Derzeit moderiert er auf N24 "Studio Friedmann". „Man muss Politik international begreifen. Alles hängt mit allem zusammen. Unabhängig davon, wo etwas passiert, betrifft es auch uns. Diese Zusammenhänge darzulegen und kritisch zu hinterfragen, ist eine wunderbare Aufgabe und große Herausforderung.“ äußert sich Friedmann in einer Mitteilung. "Conflict Zone" zeichne sich durch einen "hartnäckigen", "kompromisslosen" und "unbequemen" Fragestil aus und ein "knallhartes Ringen um Positionen und Wahrhaftigkeit", so der Sender.  Den ersten Sendetermin mit Friedmann nannte dieser jedoch noch nicht.

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Geht es nach der Deutschen Welle, sieht man den Neuzugang als großen Gewinn. DW-Programmdirektorin Gerda Meuer: „Mit Michel Friedman haben wir einen deutschen Interviewer gewinnen können, der die Formatidee von ‚Conflict Zone‘ perfekt erfüllt. Er fragt hartnäckig, ist unkonventionell und verfügt über rhetorische Brillanz.“ Auch DW-Intendant Peter Limbourg zeigt sich überzeugt: „Ich freue mich sehr, dass Michel Friedman bei der DW aktiv sein wird. Er denkt international und wenn es um investigative Interviews und Gespräche geht, gibt es in Deutschland keinen Besseren.“

 



(jm)

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