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Das Erste verzeichnet Spitzenquoten: Meistgesehene Frauen-WM der deutschen Fernsehgeschichte

18.07.2011 22:54 | Das Erste (ARD Gemeinschaftsprogramm)

ARD, FIFA Frauen-WM 2011 © medienhb.de Das Finale am Sonntag zwischen dem neuen Titelträger Japan und den USA war an Dramatik kaum zu überbieten und steht sinnbildlich für die gesamte Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011: hochklassige Spiele, hervorragende Stimmung in den Stadien und herausragendes Zuschauerinteresse an den Fernsehgeräten. Für die ARD war es trotz des unerwartet frühen Ausscheidens der deutschen Mannschaft die erfolgreichste WM in der Geschichte des Frauenfußballs. Die Entscheidung, gemeinsam mit dem ZDF erstmals alle Spiele vom Turnier der weltweit besten Teams zu übertragen, wurde mit phänomenalen Einschaltquoten belohnt. Nicht nur die Spiele der deutschen Mannschaft avancierten mit über 16 Millionen Zuschauern im Ersten und im ZDF zu Straßenfegern, auch die Übertragungen der weiteren Spiele wurden vom Publikum überdurchschnittlich gut angenommen: Allein das Finale verfolgten am Sonntag 15,34 Millionen Zuschauer, womit ein Marktanteil von 46,6% erreicht wurde. Es ist damit das meistgesehene Finale einer Frauen-WM im deutschen Fernsehen.

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"Das übertrifft unsere Erwartungen in hohem Maße", bilanziert der ARD-Programmchef Ralf Scholt. "Bei deutschen Spielen", so Scholt, "konnten wir mit Spitzenwerten von über 19 Millionen Zuschauern und Marktanteilen von über 60% fast schon an die Werte von Männerturnieren heranreichen."

Insgesamt erreichte Das Erste mit seinen Live-Übertragungen der WM-Spiele durchschnittlich 6,67 Millionen Zuschauer und einen durchschnittlichen Marktanteil von 32,3%. Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft im Ersten sahen durchschnittlich 15,94 Millionen Fernsehzuschauer und somit über die Hälfte des Fernsehpublikums (55,4% Marktanteil). "Unsere Vision von breitem Zuspruch für das gesamte Turnier hat sich erfüllt. Unser Programm-Motto 'live-erleben' ist dank der offenen Presenter-Plattform im Stadion voll aufgegangen. Zudem hat unsere ARD-Expertin Nia Künzer Mäßstäbe gesetzt in der Kommentierung der Spiele", so Scholt weiter.

"Unser WM-Konzept ist zu 100 Prozent aufgegangen. Bei einem Finale mit deutscher Beteiligung wäre dieses großartige Gesamtergebnis wahrscheinlich nochmals übertroffen worden und wahrscheinlich hätten wir einen Quotenrekord erreicht, der für lange Zeit unerreicht geblieben wäre", sagt ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky.

Mit ca. 50 Sendestunden insgesamt und 14 übertragenen Spielen hatte Das Erste mehr als jemals zuvor von einer WM berichtet.

Rund drei Wochen lang stand die Frauen-WM auch in den zahlreichen ARD-Hörfunk-Programmen im Mittelpunkt der Berichterstattung. Als offizielles WM-Radio mit Live-Reportagen aus den Stadien, informativen Hintergrundgesprächen und einem facettenreichen Angebot an atmosphärischen Beiträgen rund um die Uhr wurde dem Hörer das sportliche und gesellschaftliche Großereignis näher gebracht. So entstanden über 1000 Beiträge zur Frauen-WM in den ARD-Wellen. Darüber hinaus organisierten die großen Populärwellen der ARD wie z.B. hr3, Bayern 3, SWR3, WDR2, NDR2 dank einer einmaligen Medienkooperation mit dem Organisationskomitee die Rahmenprogramme an den Stadien.

Auf sportschau.de stand die FIFA Frauen-WM eindeutig im Zeichen der Mulitmedialität. Mehr als 450 Videos, Audios und Bildergalerien wurden in der Mediabox rund um die WM angeboten. Neben der aktuellen Berichterstattung mit Ticker, live streams, votings und schnellen Bildern lag ein Focus auf den social media. So wurde das neue Angebot social viewing mit den Kommentarmöglichkeiten bei facebook und twitter sehr gut angenommen.

Quelle: ARD

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