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Martin Hoffmann: Sender sollen strukturelle Konsequenzen aus der Heinze-Affäre ziehen

23.06.2010 10:56

Die Fernsehsender sollen strukturelle Konsequenzen aus der Affäre um die ehemalige Fernsehspielchefin des NDR, Doris J. Heinze, ziehen. Das fordert Martin Hoffmann, bis März 2010 Geschäftsführer der MME Moviement-AG, in einem Interview mit dem aktuellen JAHRBUCH FERNSEHEN, das am 30. Juni erscheint.

"Die Modalitäten der Produktionsbeauftragung durch einige wenige, zentrale Entscheider muss transparenter werden", so Hoffmann. "Dies vermindert auch die Abhängigkeit der Produzenten von geschmacklichen Präferenzen einzelner Redakteure, deren Argumentationen zu Besetzung, Buch und Regie gelegentlich innovationshemmend ist."

In dem ausführlichen Interview erzählt Hoffmann unter anderem von seinen Jahren bei Sat.1, den Umständen seiner Entlassung durch Urs Rohner, Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit Alexander Kluge, die Entwicklung neuer Formate, den Unterschied zwischen amerikanischen und deutschen Serien und vom Deutschen Fernsehpreis, den er entscheidend mit vorangetrieben hat.

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Quelle/Pressekontakt: Adolf-Grimme-Institut
Bild: © SAT.1/Horn (2003)

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