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3sat ist das Qualitätsfeuilleton der deutschsprachigen Fernsehwelt

17.06.2011 12:13 | 3sat

3sat, Logo © 3sat Der gemeinschaftlich von ORF, SRG, ARD und ZDF getragene Kulturkanal 3sat wird auch weiterhin das Qualitätsfeuilleton der Fernsehwelt der drei deutschsprachigen Länder sein, sagte ZDF-Intendant Markus Schächter in einer Beratung des ZDF-Fernsehrates über Stand und Entwicklung von 3sat. Unter der Federführung des ZDF habe sich der Kanal bereits in der Vergangenheit deutlich wahrnehmbar aufgestellt und sein Profil als Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, Wissen und Wissenschaft klar ausgewiesen. Thementage seien ein Markenzeichen des Senders. An dieser Sonderform der Programmierung werde 3sat auch künftig festhalten, so Schächter.

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Die Schwerpunktprogrammierung von Thementagen habe maßgeblich dazu beigetragen, dass 3sat im Jahr 2010, dessen Wettbewerbssituation durch Sportgroßereignisse (Olympische Winterspiele und Fußball-Weltmeisterschaft) geprägt war, dennoch im Marktanteil in Deutschland die wichtige Marke von 1,0 Prozent erreichen konnte. In Österreich erzielte 3sat im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge einen Zuschauerrekord mit einem Marktanteil von 1,9 Prozent. In der Schweiz erreichte 3sat einen Marktanteil von 1,1 Prozent.

Jüngere Zuschauer nutzen das Angebot auch zunehmend als Mediathek- und Livestream-Angebot. Hier stieg die Nutzung von 4,7 Millionen Streams (2009) auf 9,3 Millionen Streams im vergangenen Jahr.

Im Zeitalter der Globalisierung hat 3sat im vergangenen Jahr einen Formatwandel auf den Weg gebracht, weg von klassischen Börsenthemen hin zu einem Wirtschaftsmagazin mit vertiefenden Reportagen über die neuen Wirtschaftsräume der Welt. In diesem Frühjahr startete das neue Wirtschaftsmagazin "makro", das alle Wirtschaftssendungen unter der neuen Dachmarke bündelt und die bisherige "3satbörse" ablöst. Mit dem neuen Format soll das wachsende Interesse der Zuschauer an globalen Wirtschaftszusammenhängen bedient werden. Außerdem soll damit  auf das wachsende Interesse der Zuschauer an globalen ökonomischen Zusammenhängen reagiert werden. Ökonomische Aspekte finden sich in faktisch allen Bereichen der modernen Gesellschaft. Daher steht der Mensch stets im Mittelpunkt der Berichterstattung - als Akteur, der Wirtschaft gestaltet, oder als Betroffener, dessen Handlungsspielraum von ökonomischen Prozessen bestimmt wird.

Die Aufzeichnung großer Kulturereignisse wie auch die Finanzierung von Theaterfilmen wird auch nach dem Start von ZDFkultur, das im Mai aus dem ZDFtheaterkanal hervorgegangen ist, weiterhin Sache des ZDF-Kulturverbundes aus arte, 3sat und ZDFkultur sowie dem ZDF-Hauptprogramm sein. Eine neue Personalstruktur schafft dafür die Grundlage. Die ZDF-Redaktionen, die das 3sat-Programm gestalten, sind gleichzeitig mit der Erstellung der Sendungen für ZDFkultur beauftragt.

Quelle: 3sat

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