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Zeitungsbericht: Beim rbb drohen drastische Einschnitte

07.05.2010 23:02

Die regionale ARD-Anstalt rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) bereitet sich auf gravierende Einnahmeverluste in den nächsten zehn Jahren vor. In einem internen Papier, das der Zeitung ?Märkische Oderzeitung? vorliegen soll, werden als Konsequenz daraus radikale Schnitte im Radio und Fernsehprogramm empfohlen. In der drastischsten Variante ist an die Halbierung der Radioprogramme gedacht. Dann blieben von jetzt noch sechs Hörfunkprogrammen drei "milieuorientierte", wie es in dem Papier heißt, übrig.

Im Fernsehbereich des rbb würde dann nur noch von 18 bis 20 Uhr ein eigenes, informationsorientiertes Programm gesendet. Der Rest müsste von anderen Sendern übernommen werden. Die sogenannte Ereignisberichterstattung von Veranstaltungen aus der Region würde auf ein Drittel des jetzigen Umfanges zurückgefahren werden, so die Zeitung.

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Bis Mitte Juni soll berechnet werden, welche Finanzrahmen und wie viel Personal für die einzelnen Varianten erforderlich wären. Dann sollen diese Zahlen am 23. Juni der Belegschaft und einen Tag später dem Rundfunkrat vorgelegt werden. Intendantin Dagmar Reim hatte bereits im vergangenen Jahr auf Prognosen der ARD verwiesen, nach denen sich die Gebühren in diesem Jahrzehnt um 15 Prozent verringern würden.

(od)
Quelle: Märkische Oderzeitung
Bild: © rbb

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