Sonntag, 19. November 2017 19:43:31

medienhb.Glossar

Werbebeschränkungen

Die Werbebestimmungen für den -Rundfunk verfolgen namentlich die Ziele, die Einflussnahme Dritter auf ein Programm zu verhindern (redaktionelle Unabhängigkeit), das audiovisuelle Werk (Kulturgut Film) und die Öffentlichkeit (Verbraucher oder Zuschauer) zu schützen und Minderjährige vor unzulässiger Werbung zu bewahren. Um diese Ziele zu erreichen, gibt es u.a. folgende Grundvorschriften: - Werbung und redaktionelles Programm müssen immer klar getrennt und Werbung immer gekennzeichnet sein. (§ 7 Abs. 3 RStV ) - Werbeunterbrechungen in Sendungen sind nur unter bestimmten Vor-aussetzungen möglich (z.B. eigenständige Teile-Regel, 20-Minuten-Abstandsregel, § 44 Abs. 3 – 5 RStV) - Die Sendezeit für Werbung pro Tag darf 20% der Sendezeit nicht über-schreiten. Die Sendzeit für Spotwerbung darf pro Stunde 12 Minuten nicht über-schreiten. (§ 45 Abs. 1 und 2 RStV) - Der Schutz der Menschenwürde und der Schutz Minderjähriger muss gewährleistet sein. - Der Hinweis auf die direkte oder indirekte Finanzierung einer Sendung durch Marken oder Firmen (Sponsoring) darf außer eines Image prägenden Slogans keine zusätzlichen werblichen Aussagen beinhalten. - Direkte Angebote an die Öffentlichkeit (Teleshopping) dürfen in der Regel nur bis zu drei Stunden täglich ausgestrahlt werden. Die Werbebeschränkungebn für den ->öffentlich-rechtlichen Rundfunk reichen darüber hinaus, z.B. durch das Verbot der Werbung nach 20:00 Uhr oder an Sonn- und Feiertagen.

WERBUNG