Montag, 20. November 2017 07:56:39

medienhb.Glossar

V-Chip

Der V-Chip (Violence = Gewalt) bewirkt, dass sich der Fernsehbildschirm bei gewalttätigen oder sexuellen Inhalten verdunkelt und dadurch diese Inhalte einer bestimmten Zielgruppe (Kinder) nicht zugängig gemacht werden. Die Vorrau-setzung für die Verwendung des Chips ist die Kategorisierung des kompletten Fernsehprogramms durch die Sender sowie die Installation des Chips im Fern-sehgerät. Ermöglicht wird die Filterfunktion durch das Senden eines elektronischen Signals (vergleichbar mit dem VPS-Signal) zu Beginn jeder Sendung, wobei die Verdunklung des Bildschirmes nur bei entsprechender Aktivierung des Chips (z. B. durch die Eltern) erfolgen kann. In Deutschland ist dieser Chip schon seit 1993 in einigen Fernsehgeräten vorhanden. Die prinzipielle Verwen-dung in Europa ist aber nur bedingt möglich, da neben den kulturspezifischen Jugendschutzkriterien auch die technischen Möglichkeiten für ein einheitliches Signal nicht gegeben sind.

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