Sonntag, 19. November 2017 05:13:18

medienhb.Glossar

Glasfaserkabel

Glasfaserkabel ist ein opto-elektronisches Medium zur Übermittlung von Information in der optischen Nachrichtentechnik. Der Durchmesser jeder Faser ist kleiner als 0,1 mm. Mit Hilfe von Glasfaserkabel werden die elektrischen Signale mit Halbleiterlaser in optische Signale umgewandelt, übertragen und durch Fotodioden wieder in elektrische Signale zurückverwandelt. Die Sprach- und Signalübermittlung geschieht bei den Lichtleitersystemen also nicht mehr über elektrische Impulse sondern über Lichtblitze. Als Sender für die Lichtblitze dienen Lumineszens-Dioden (LEDT) und Halbleiterlaser (Laserdioden, LD). Bei den Glasfaserkabeln besteht der Kern des Kabels aus einer Glassorte mit höherem Brechungsindex, der von einer Glassorte mit einem niedrigeren Brechungsindex umgeben ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Lichtstrahl immer nach innen abgelenkt wird und deshalb in der Kernfaser bleibt. In der Lichtleitfaser wird das Licht, das an der Stirnfläche eintritt, durch mehrfache totale Reflexion innerhalb der Faser wei-tergeleitet, bis es bei nur geringen Intensitätsverlusten am anderen Ende der Ader austritt. Grundstoffe zur Herstellung von Glasfasern für die Nachrichten-übertragung sind Weichglas oder Quarzsand.

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