Samstag, 25. November 2017 11:27:01

medienhb.Glossar

assymetrische Verschlüsselung

Das Konzept der asymmetrischen Kryptographie soll das Problem des Schlüsselmanagements (der Begriff umfasst das Erzeugen, die Übertragung und das Speichern des Schlüssels) lösen. Nach dem Konzept hat jeder Beteiligte zwei Schlüssel - einen öffentlichen und einen privaten, der geheim bleibt. Jede Kommunikation umfasst nur öffentliche Schlüssel, private werden nie übertragen oder geteilt. Der Absender chiffriert mit dem öffentlichen Schlüssel, das Chiffrat kann jedoch nur mit dem privaten Schlüssel dechiffriert werden, der sich ausschließlich in der Hand des Empfängers befindet. Sender und Empfänger einer verschlüsselten Nachricht verwenden unterschiedliche Schlüssel (lange Zahlen, meistens mehr als 300 Dezimalstellen), zwischen denen ein mathematischer Zusammenhang besteht. Darüber hinaus ist asymmetrische Kryptographie auch zur Authentifikation (digitale Unterschriften) verwendbar.

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