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SEXXXCAST.TV

Versionen
  • 2003
BeschreibungAm 25. April 2003 ging SEXXXCAST.TV der Hamburger SEXXCAST GmbH auf Sendung. Bei dem Angebot werden digitale Hardcore-Videos über das Kabelnetz direkt auf den PC übertragen. Da es sich bei dem Angebot, das über die normalerweise für Teletext verwendete Austastlücke des TV-Signals verbreitet wird, aus medienrechtlicher Sicht nicht um ein TV-Programm, sondern einen Teledienst handelt, greift das Pornografie-Verbot des Rundfunkstaatsvertrages in diesem Fall nicht. Ein Alters-Check soll sicherstellen, dass Jugendliche vom Konsum ausgeschlossen bleiben. Bis 2. Mai 2003 werden die Filme zum Testen kostenlos angeboten (Testphase). Sexxxcast.tv verschickte mit Digital Rights Management geschützte, 15-minütige Hardcore-Pornofilme über die Austastlücke von Eurosport. Für den Empfang von SEXXXCAST.TV wird ein ein PC (>400Mhz) mit eingebauter, analoger TV-Karte benötigt. Zusätzlich bedarf es dem Betriebssystem Windows98, ME oder Windows 2000 und dem Windows Media Player (empfohlen: Version 9). Als Software wird die Recorder-Software des Programmanbieters benötigt, welche bei der Nutzung vor 23:00 Uhr gestartet werden muss. Diese Software sucht automatisch nach dem SEXXXCAST-Signal. [Nach der Installation (ab Version 1.0.1) wird automatisch ein Sendersuchlauf gestartet. Dies zeigt die Recorder-Software mit „SEXXXCAST.TV wird gesucht an“. Nachdem der Sender gefunden wurde erscheint „SEXXXCAST.TV wurde gefunden“.] Auf Grund vereinzelt abweichender Einspeisungen kann es in einigen Kabelnetzen zu einer eingeschränkten Versorgung kommen, d.h. zu manchen Nachtzeiten liegt dann das Signal nicht vor. Von 23:30 bis 01:30 Uhr sollte jedoch SEXXXCAST.TV immer empfangbar sein. Die Recorder-Software greift erst im aktivierten Zustand ab 22:50 Uhr bis 6:05 Uhr auf die TV-Karte zu. In der übrigen Zeit ist die Recorder-Software deaktiviert, die TV-Karte kann für ungestörten Fernsehempfang genutzt werden. Die Recorder-Software ist im deaktivierten Zustand, wenn das Tray-Symbol abgedunkelt. Ist das Icon normal, ist die Recorder-Software aktiviert. Die Aktivität lässt sich auch an einer weiteren Anzeige ermitteln: Die ganz kleinen Punkte, die über der dem Fortschritts-Schieber sind. Hier bedeuten 0 Punkte: Recorder im deaktivierten Zustand. 1 Punkt: Recorder im aktivierten Zustand. 2 Punkte: Recorder aktiviert und Signal gefunden. 3 Punkte: Video wird empfangen. Die Übertragung der Filme nicht erfolgt nicht immer punktgenau um 23:00 Uhr. Das hängt von der Länge des vor 01:30 Uhr übertragenen Films ab. Um vor 01:30 den ersten Film komplett übertragen zu können wird die Übertragung je nach Filmlänge variabel zwischen 23:00 Uhr und 23:30 Uhr gestartet. Lassen sich Filme nach dem Empfang nicht aktivieren, liegt wahrscheinlich ein technischer Fehler vor. Technisch bedingt kann es bei der Übertragung mit TVonline (Name der eingesetzten Technologie) zu Fehlern kommen. Dies sind in der Regel weniger als 0,3%, also bei einem regulären SEXXXCAST-Film maximal ca. 200 KB. In einigen Fällen war diese Fehlerrate durch Satellitenstörungen, jedoch höher (>1 MB), so dass die Recorder-Software den Film als „nicht aktivierbar“ ablehnte. Dieser Toleranzwert wurde jetzt mit der neuen Version der Recorder-Software 1.0.1 ab 29. April 2003 auf 5 MB angehoben um so auch für diese sehr seltenen Fälle eines Satellitenausfalls eine Aktivierung zu ermöglichen. Es wird allen Usern der Recorder-Software 1.0 das Update auf die neueste Version empfohlen, die auch vereinzelt aufgetretene Probleme mit dem Sendersuchlauf behoben hat. In jeder Nacht werden etwa 250 MB Datenvolumen übertragen, was einer Gesamtspieldauer von ca. 60 Minuten entspricht. In einigen Gebieten wird das Signal nur bis 1:30 Uhr empfangen, daher wird immer ein Film von ca. 62MB Größe vor 1:30 Uhr gesendet. Die große Mehrheit der Haushalte kann das Signal von 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr empfangen. Eine ausreichende Speicherkapazität wird daher benötigt. Die Filme werden im Windows-Media-Video-9 (WMV)-Format übertragen mit einer Bitrate liegt von 572-576 Kbit/s, Videogröße: 384x288 Bildpunkte. Das Abspielen der Inhalte erfolgt nur über den Windows Media Player, da nur dieser die Filme, die über das Digital Rights Management (DRM) geschützt sind, unterstützt. Empfang und Konsum der Filme wurden bei SEXXXCAST.TV völlig voneinander getrennt. Mit der Recorder-Software kann man kostenlos und so oft man will die verschlüsselten Filme empfangen und sich so ein wachsendes XXX-Archiv auf seiner Festplatte aufbauen. Alle verschlüsselten SEXXXCAST-Filme die sich auf der Festplatte, oder einer zum Eigenbedarf gebrannten SEXXXCAST-CD-ROM befinden, kann man sich entweder für €1,99 für einen Zeitraum von 24 Stunden, oder für 9,99 € für einen Zeitraum von 28 Tagen freischalten lassen. Hierzu wählt man eine 0190-Telefonnummer (30 Cent pro Anruf), die nach der Testphase automatisch beim Aufruf eines Films im Media-Player angezeigt wird. Die Freischaltung für den gewählten Zeitraum erhält der Windows Media Player dann automatisch über das Internet. Je nach ausgewähltem Zeitraum kann der Media-Player mit der dann erhaltenen Lizenz alle aufgenommenen Filme entweder 24 Std. oder 4 Wochen lang abspielen - ohne das man zwischendurch nochmal eine neue Lizenz aus dem Internet herunterladen muss. Dieses Telefonpaying funktioniert nur aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG, der Betrag wird mit einer neutralen Rechnungszeile über Ihre Telefonrechnung abgebucht. Im gewählten Zeitraum (24 Stunden oder 4 Wochen), können dann alle bereits vorhandenen Filme und die im gewählten Zeitraum noch hinzukommenden Filme angeschaut werden. Nach der Übertragung der Filme muss jeder Film einmalig aktiviert werden, um sicher zu stellen, dass die Filme sich perfekt abspielen lassen. Hierzu wird einmalig eine Internetverbindung zum Filmserver von SEXXXCAST.TV aufgebaut. SEXXXCAST.TV kann über SAT empfangen werden. Dazu wird der Receiver einfach mit dem Video-In der TV-Karte verbunden. Gleiches ist auch über Koax möglich. Die Frequenzen finden Sie nachfolgend. Der Sportsender Eurosport kündigte bereits kurz nach dem Sendestart nach 4-wöchiger Probezeit den Vertag mit dem Anbieter. Nach Angaben der Hypermedia GmbH "auf massiven Druck der deutschen Landesmedienanstalten und des ZDF-Intendanten." Nachdem dem ZDF bekannt wurde (ca. 30. Mai 2003), das Eurosport als Bestandteil des ZDF-Digitalbouquets unangemeldet die Sexfilme von Sexxxcast.TV verbreitet hatte, ließ der Sender die entsprechende Frequenz im Videotext sofort stören. Somit lag ein Verstoß gegen die Vertragsvereinbarung vor, da die von Eurosport gelieferten Sendesignale rundfunkrechtlich unbedenklich sein mussten. Danach stellte Eurosport die Weiterverbreitung von Sexxxcast.TV ein. Die Sexxxcast GmbH sei mit dem Wegfall der Austastlücke ihrer Geschäftsgrundlage beraubt worden.
Rundfunksystemprivatrechtlich
ProgrammkonzeptMediendienst
ProgrammartFree-TV
Übertragungunverschlüsselt
Sendestart25.04.2003
Sendeende05/2003
Sendegebietbundesweit
AufsichtsbehördeHamburgische Anstalt für neue Medien, (HAM)
ClaimDeutschlands erster HardcoreSender
VeranstalterSEXXXCAST GmbH
GeschäftsführerNorbert Boehnke
JugendschutzbeauftragterRA Prof. Dr. Arnold Vahrenwald, München
Technische VerbreitungswegeSatellit, Kabelnetz
Websitewww.sexxxcast.tv
E-Mailsupport@sexxxcast.tv
Anschrift ProgrammveranstalterSEXXXCAST GmbH
Mönckebergstraße 19
20095 Hamburg
Deutschland
Tel.: +49 (0) 40-
Fax: +49 (0) 40-
ZuschauerredaktionSoftwaredownload: www.sexxxcast.tv/software.php
Satellit digitalSatellit: ASTRA
Transponder: 77
Frequenz 11954 MHz
Polarisation: horizontal
Symbolrate 27.5 MSymb/s
TextPID 430 dez.

Satellit: Eutelsat Hot Bird
Transponder 92
Frequenz: 12558 MHz
Polarisation: vertikal
Symbolrate 27.5 MSymb/s
TextPID 2578 dez.
Satellit analogSatellit: ASTRA
Transponder: 4
Frequenz 11259 MHz
Polarisation: vertikal
Jahr2003
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