Sonntag, 19. November 2017 12:34:23

medienhb.Historie

2005

Februar

DVB-T Mitteldeutschland
Lenkungsausschuss legt DVB-T-Starttermin fest

10. Februar: Der Lenkungsausschuss hat sich in seiner heutigen Sitzung für den Starttermin von DVB-T in den Regionen Halle/Leipzig und Erfurt/Weinmar im November 2005 ausgesprochen.Damit kann dann mit einer Zimmerantenne DVB-T empfangen werden.Mit dem Start im November wird sichergestellt, dass die für eine Versorgung mit Zimmerantenne in den Stadtgebieten erforderlichen Sender termingerecht zur Verfügung stehen. Damit ist der Hauptvorteil von DVB-T, der Empfang mit Zimmerantenne sowie die portable und mobile Nutzung, von Anfang an gegeben.
In den mitteldeutschen Ballungsräumen Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar wird die analoge terrestrische Fernsehübertragung vollständig von der digitalen terrestrischen Fernsehübertragung abgelöst. Mit der Umstellung der Ballungsräume Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar werden ca. 4 Millionen Einwohner mit DVB-T versorgt werden können. Dort ist dann mit einer Dachantenne, in den Kernregionen sogar mit einer Zimmerantenne, das digitale Antennenfernsehen empfangbar.Die Abkürzung DVB-T steht für Digital Video Broadcasting-Terrestrial. Darunter versteht man den Verbreitungsweg von Fernsehprogrammen, die digital ausgestrahlt und über eine Dach- oder Zimmerantenne digital empfangen werden können. Zusätzlich zum Fernseher und einer Antenne benötigt der Zuschauer ein DVB-T-Empfangsgerät, das die digitalen Signale für den analogen Fernseher übersetzt. Dieses Empfangsgerät wird einfach zwischen Fernseher und Antenne angeschlossen. Günstige Geräte sind bereits ab 70 Euro im Handel erhältlich. DVB-T ist neben Kabel und Satellit der dritte digitale Übertragungsweg für das Fernsehen.

März

DVB-T Nord
Einstellung von analogem Antennenfernsehen in Hamburg und Teilen Schleswig-Holsteins

1. März: Seit heute ist in Hamburg und in den Teilen Schleswig-Holsteins, in denen der DVB-T Empfang möglich ist, die analog-terrestrische Übertragung der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme eingestellt. Mit der Einstellung der analogen Übertragung der TV-Programme endet der knapp viermonatige Parallelbetrieb von analogem und digitalem Antennenfernsehen in Hamburg, Lübeck und Kiel.
DVB-T Bayern
Projektbüro DVB-T informiert auf IHM

10. März: Das Projektbüro DVB-T informiert über DasÜberallFernsehen auf der IHM 2005 von heute an bis zum 16. März auf der Internationalen Handelsmesse in München. Am Teilstand auf der Fläche A2.127 Bayerischer Rundfunk in der Halle 2 gibt täglich es eine Bühnenpräsentation mit Fragen und Antworten rund um das Thema digitales Antennenfernsehen in Bayern.
DVB-T Bayern
Info-Telefon zu DVB-T Bayern startet

15. März: Heute startet das Info-Telefon zu DVB-T in Bayern. Fernsehzuschauer können über den Service herausfinden, ob sie sich mit ihrem jeweiligen Wohnort in Bayern im DVB-T-Empfangsgebiet befinden. Die Hotline steht ab sofort von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 21:00 Uhr unter der Nummer 01805 / 31 05 05 zur. Das Info-Telefon beantwortet den Zuschauern alle Fragen rund um DVB-T in Bayern.
DVB-T Bayern
Rubrik "Empfangsprognose" verfügbar

16. März: Unter www.dvb-t-bayern.de/prognose.html ist ab sofort die Empfangssituation von DVB-T durch Eingeben von Postleitzahl oder des Gemeindenames zu ermitteln.

April

DVB-T NRW
DVB-T-Programmwechsel in der Region Köln/Bonn

4. April: Zuschauer in der Region Köln/Bonn, die ihr Fernsehprogramm digital über Antenne empfangen, müssen heute einen neuen Programmsuchlauf durchführen. Grund dafür ist ein Kanalwechsel: Die Programme VIVA, Eurosport, CNN und TERRA NOVA werden künftig auf Kanal 36 ausgestrahlt (bisher Kanal 66). Der Programmsuchlauf ist notwendig, um die genannten Programme weiterhin empfangen zu können. Sollte dieser unterbleiben, können die Programme künftig nicht mehr gesehen werden.
DVB-T NRW
Analoges Antennenfernsehen in der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet wird endgültig eingestellt

4. April: In der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet wird heute die analoge Fernsehverbreitung über Antenne endgültig eingestellt. Ohne DVB-T-Empfangsgerät ist dort ab sofort kein Fernsehprogramm mehr über Antenne zu empfangen. Anfragen zur Problemen beantwortet die DVB-T-Hotline: 01805-50 81 55 täglich von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr.
Der Umstellung der Fernsehverbreitung in ganz Deutschland von analog auf digital bis zum Jahr 2010 liegt ein Beschluss der Initiative Digitaler Rundfunk, kurz IDR, unter Federführung der Bundesregierung zugrunde. Ziel ist es, alle drei Übertragungswege - Antenne, Kabel und Satellit - zukunftsträchtig zu modernisieren.
DVB-T NRW
Zusätzliche Programme in der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet

4. April: Über vier zusätzliche Programme können sich die Fernsehzuschauer in der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet freuen, wenn sie das digitale Antennen-fernsehen (DVB-T) nutzen, denn heute wird das DVB-T-Programm-angebot um Eins MuXx, mdr Fernsehen, NDR Fernsehen und SÜDWEST Fernsehen erweitert. Die zusätzlichen Programme erfordern eine Kanalumstellung. Zuschauer in der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet müssen deshalb ihren Programmsuchlauf heute neu starten: VIVA, CNN, EUROSPORT und TERRA NOVA sind ab dem 4. April 2005 auf dem Kanal 52 zu empfangen (bisher Kanal 66.) Das Erste, ARTE, PHOENIX und Eins MuXx senden auf Kanal 48/64. Das NDR Fernsehen, SÜDWEST Fernsehen, mdr Fernsehen und WDR Fernsehen sind über die Kanäle 25 (mit der WDR Lokalzeit Dortmund sowie wdrpunktdortmund), 46 (mit der WDR Lokalzeit Düsseldorf) und 59 (mit der WDR Lokalzeit Ruhr aus Essen) zu empfangen.
Bereits am 8. November 2004 ist die Fernsehverbreitung in Düsseldorf und im Ruhrgebiet von analog auf digital umgestellt worden. Seitdem sind in dieser Region 20 Programme über Antenne zu empfangen: Das Erste, ZDF, WDR Fernsehen, ARTE, PHOENIX, ZDFdigitext, KI.KA/ZDFdokukanal, 3sat/ZDFinfokanal sowie RTL, VOX, RTL 2, Super RTL, Sat.1, ProSieben, Kabel 1, N24, CNN, Eurosport, VIVA und Terra Nova.
DVB-T Bayern
Olympiaturm München erhält neue Spitze

5. April: Heute setzt ein Spezialhubschrauber auf den Olympiaturm in München eine neue Spitze auf. In der neuen Turmspitze befindet sich die Sendeantenne für das digitale terrestrische Fernsehen. Die Vorbereitungen für den Umstieg auf DVB-T in Bayern sind im vollen Gange. Neben dieser Maßnahme werden auch die Antennen auf dem Fernsehturm in Nürnberg am 8. April 2005 und auf dem Dillberg am 11. April 2005 und auf dem Wendelstein am 12. April 2005 für die Ausstrahlung von DVB-T ausgetauscht. Die künftigen DVB-T-Senderstandorte versorgen die Antennennutzer in den Empfangsgebieten mit 24 privaten und öffentlich-rechtlichen TV-Programmen und Datendiensten. Bis zum 30. Mai sollten daher alle Haushalte im Versorgungsgebiet, die weiterhin über Antenne fernsehen wollen, ein DVB-T-Empfangsgerät und gegebenenfalls eine Antenne anschaffen. In den Kerngebieten genügt für den Empfang des digitalen Antennenfernsehens eine kleine Zimmerantenne. Beides kann mit wenigen Handgriffen an das vorhandene Fernsehgerät angeschlossen werden. Im äußeren Empfangsgebiet wird der digitale Empfang durch den Anschluss an die Dachantenne des Hauses gewährleistet - hinsichtlich eventuell notwendiger Umbaumaßnahmen berät das Fachhandwerk. Im dazwischen liegenden Bereich ist der Empfang mit einer kleinen Außenantenne möglich, die beispielsweise auf dem Fenstersims oder am Balkon platziert werden kann. Das Empfangsgebiet in Südbayern erstreckt sich von den Alpen über Augsburg und Ingolstadt nach Moosburg, Altötting und Traunstein. Den Großraum Nürnberg versorgt künftig der Fernsehturm die Zuschauer über Antenne mit 24 privaten und öffentlich-rechtlichen TV-Programmen und Datendiensten. Die öffentlich-rechtlichen TV-Programme werden zusätzlich vom Senderstandort Dillberg bei Neumarkt in der Oberpfalz digital verbreitet. Dadurch ist im Umkreis von Nürnberg das DVB-T-Empfangsgebiet für die öffentlich-rechtlichen Programme größer.

Mai

DVB-T Bayern
Pressekonferenz zu DVB-T-Einführung in Nürnberg

3. Mai: Heute veranstaltet das Projektbüro DVB-T Bayern um 10:00 Uhr im BR-Studio Franken in Nürnberg eine Pressekonferenz zum bevorstehenden Start von DVB-T in Bayern. Auch die technischen Vorbereitungen seien weitestgehend abgeschlossen und Empfangsgeräte erhältlich.
DVB-T Bayern
Informationen via Lauftext startet

10. Mai: Ab heute werden täglich Lauftexte in das terrestrisch verbreitete Fernsehbild der privaten und öffentlich-rechtlichen Programmanbieter eingeblendet, die auf die bevorstehende Umstellung auf DVB-T am 30. Mai 2005 hinweisen. Die Laufschrift umfasst weitere Informationen zu DVB-T im Videotext, die Daten des Info-Telefons unter der Nummer 01805 / 31 05 05 und den Hinweis zur Information im Fachhandel.
DVB-T Bayern
Analoge Senderabschaltungen Großraum Nürnberg

11./19. Mai: Vom 11. bis 19. Mai 2005 finden Abschaltungen analoger TV-Programme im Großraum Nürnberg am Senderstandort Fernsehturm Nürnberg in Vorbereitung auf den bevorstehenden DVB-T Start statt. Daher kann es während der nachfolgend genannten Zeiten zu Abschaltungen kommen:
13.05.2005 | 00:00 - 08:00 Uhr DasErste, ZDF, Bayerisches Fernsehen,SAT1
19.05.2005 | 08:00 - 11:00 Uhr ZDF, Bayerisches Fernsehen, SAT1
19.05.2005 | 11:00 - 14:00 Uhr DasErste
Am Senderstandort Dillberg ist das Programm Das Erste betroffen:
17.05.2005 | 00:00 - 06:00 Uhr Das Erste
DVB-T Bayern
Analoge Senderabschaltungen München/Südbayern

11./19. Mai: Vom 11. bis 19. Mai 2005 finden Abschaltungen analoger TV-Programme im Bereich München/Südbayern am Senderstandort Olympiaturm München in Vorbereitung auf den bevorstehenden DVB-T Start statt. Daher kann es während der folgend genannten Zeiten zu Abschaltungen kommen:
11.05.2005 | 02:00 - 05:00 Uhr ZDF, Bayerisches Fernsehen, RTL, DSF,Tele 5, RTL 2, ProSieben, TV München, SAT.1
13.05.2005 | 00:00 - 09:00 Uhr ZDF, Bayerisches Fernsehen
18.05.2005 | 06:00 - 12:00 Uhr ZDF, Bayerisches Fernsehen
18.05.2005 | 09:00 - 12:00 Uhr DSF, RTL, Tele5, RTL2, Pro7, TV München,SAT1
19.05.2005 | 00:00 - 06:00 Uhr ZDF, Bayerisches Fernsehen
Am Senderstandort Wendelstein gelten die folgenden Angaben:
12.05.2005 | 08:30 - 11:30 Uhr Das Erste
13.05.2005 | 00:00 - 06:00 Uhr Das Erste
13.05.2005 | 08:30 - 11:30 Uhr Bayerisches Fernsehen (Umsetzer)
13.05.2005 | 08:30 - 11:30 Uhr ZDF (Umsetzer)
DVB-T Bayern
DVB-T-Pressekonferenz

11. Mai: Das Projektbüro DVB-T Bayern veranstaltet heute um 10:00 Uhr eine Pressekonferenz zum DVB-T-Start am 30. Mai 2005 bei der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien.
In weniger als drei Wochen fällt in Bayern der Startschuss für „DVB-T: DasÜberallFernsehen“. Am 30. Mai 2005 wird die analoge Ausstrahlung via Antenne gleichzeitig in München, weiten Teilen Südbayerns und im Großraum Nürnberg auf die digitale Technik umgestellt. Damit beginnt ein neues TV-Zeitalter: DVB-T bietet bis zu 24 private und öffentlich-rechtliche TV-Programme sowie Datendienste und ermöglicht Fernsehnutzung auch unterwegs und im Freien in bester Qualität. Für diese neue TV-Vielfalt benötigt man lediglich einen DVB-T-Empfänger und eine Antenne. Auf einer Pressekonferenz in München am 11. Mai 2005 äußerten sich die Partner des Projektes DVB-T Bayern zu der bevorstehenden Digitalisierung der terrestrischen Fernsehübertragung.Mit der Einführung von DVB-T in Bayern gewinnt das Antennenfernsehen wieder wesentlich an Attraktivität. In den vergangenen 15 Jahren schrumpfte der durchschnittliche Anteil der Antennennutzer in Bayern von über 85 auf rund sieben Prozent. „Der stetige Akzeptanzrückgang des analogen Antennenfernsehens führte auch dazu, dass die privaten Programmveranstalter keine Verlängerung ihrer 2005 auslaufenden medienrechtlichen Genehmigungen zur terrestrischen analogen Ausstrahlung mehr beantragt haben. Damit stand fest, dass spätestens Ende des Jahres 2005 die Verbreitung dieser Programme über analoge terrestrische Sender beendet werden würde,“ sagte Reiner Müller, Bereichsleiter Technik, Bayerische Landeszentrale für neue Medien. Aber die Umrüstung auf die digitale Technik sichert nicht nur die TV-Übertragung via Antenne, DVB-T bietet zudem ein enormes Potenzial für die Zuseher, wie Bruno Krüger von der Produktionsdirektion des Zweiten Deutschen Fernsehens stellvertretend für alle Projektpartner betonte: „Das digitale Antennenfernsehen liefert klare Mehrwerte für die Zuschauer und die Basis für ein weites Spektrum künftig neuer Anwendungen, die den veränderten Anforderungen unserer In-formationsgesellschaft gerecht werden. Das ZDF hat sich mit seinem Programmbouquet ZDF-mobil konzeptionell und operativ bereits auf eine Zukunft eingestellt, in der die mobile Form der Mediennutzung einen hohen Stellenwert einnehmen wird.“ Die weiteren Vorteile des digitalen Antennenfernsehens liegen auf der Hand. Neben der verbesserten Bild- und Tonqualität und den flexibleren Nutzungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb von Gebäuden bietet die neue Technik im Vergleich zum analogen Fernsehen insbesondere mehr Programme. Hierzu Helwin Lesch, Hauptabteilungsleiter Programmdistribution beim Bayerischen Rundfunk (BR): „Öffentlich-rechtliche Qualitätsprogramme wie arte, der Kinderkanal KiKa, Phönix, 3sat und BR-alpha, der Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, sind in den bayerischen DVB-T-Startgebieten dann endlich auch via Antenne zugänglich.“ Werner Starz, Leiter Marketing und Kommunikation bei der EUROSPORT Media GmbH, ergänzte: „Für die Nutzer des terrestrischen Fernsehens, die bislang EUROSPORT noch nicht empfangen konnten, ist der Sender ein echter Mehrwert, der das Informationsbedürfnis in Sachen Sport nahezu komplett abdeckt und perfekt zum Anspruch von DVB-T als ÜberallFernsehen passt. Immer live beim Sport dabei sein: dafür steht kein anderer Sender.“
DVB-T Bayern
DVB-T-Testsignal aufgeschaltet

23. Mai:Am heutigen Montag um 9:00 Uhr wird an den Senderstandorten Olympiaturm in München, Wendelstein und dem Fernsehturm in Nürnberg das Testsignal aufgeschaltet. Damit ist das DVB-T-Testsignal auf Kanal 66 ist mit den endgültigen Leistungswerten erfolgreich on air gegangen, so dass fast alle Empfangskonstellationen überprüft werden können. Auch sind damit die DVB-T-Sendeanlagen des Bayerischen Rundfunks und der T-Systems Media & Broadcast einsatzbereit. Das Testsignal wird bis zum Start gesendet.
Es wird empfohlen, DVB-T-Empfänger erst am 30. Mai 2005 einzusetzen. Beim erstmaligen Einsatz von DVB-T-Empfängern wird der Programm-Suchlauf in der Regel automatisch ausgelöst. Ist der DVB-T-Empfänger aufgrund des Testsignals bereits ausprobiert worden, muss beim Start des digitalen Antennenfernsehens ein erneuter Suchlauf durchgeführt werden. Dabei kann es dann zu Fehlbelegungen von Fernsehprogrammplätzen kommen. In manchen Fällen muss das Gerät sogar auf die Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Daher sollten Zuschauer, die technisch versiert weniger sind, auf einen Probelauf vor dem DVB-T-Start verzichten. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass vor dem erstmaligen Einschalten des DVB-T-Empfängers die Antenne über das Antennenkabel an das Empfangsgerät angeschlossen ist. Sonst funktioniert der Programm-Suchlauf nicht. Ausweitung der Call Center-Öffnungszeiten:Aufgrund des steigenden Informationsbedarfs weitet das Projektbüro DVB-T-Bayern die Call Center-Öffnungszeiten für das Info-Telefon unter der Rufnummer 01805 / 31 05 05 aus. Das Infotelefon wird zusätzlich zu den bisherigen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr, auch an Fronleichnam, 26. Mai, und am Wochenende des 28. und 29. Mai 2005 von 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr zur Verfügung stehen. Darüber hinaus bietet das Projektbüro im Internet auf: www.bayern.ueberallfernsehen.de unter dem Menüpunkt „Downloads“ den Verbrauchern Tipps und Infos zu den DVB-T-Empfangsgeräten sowie einen aktuellen kostenfreien Sonderdruck der Stiftung Warentest zum Herunterladen an. Die Verbraucherzentrale Bayern steht für Beratungsgespräche zu DVB-T vor Ort und telefonisch bereit. Anstatt weniger analoger Fernsehkanäle empfangen Fernsehzuschauer in München, Südbayern und im Großraum Nürnberg ab 30. Mai bis zu 24 private und öffentlich-rechtliche TV-Programme und Datendienste digital über Antenne.
DVB-T Bayern
DVB-T startet in München/Südbayern und Nürnberg

30. Mai: Heute startet das digitale Antennenfernsehen in Bayern. In den Regionen München/Südbayern und im Großraum Nürnberg wird das bisherige analoge Fernsehen über Antenne auf digitalen terrestrischen Empfang umgestellt. Der Umstieg betrifft alle Haushalte, die in diesen Gebieten ihre TV-Programme über eine Zimmer- oder Dachantenne empfangen. Für den weiteren Empfang wird ein DVB-T-Empfangsgerät benötigt. Mit der heutigen Umstellung sind insgesamt 24 öffentlich-rechtliche und private TV-Programme sowie MHP-Datendienste des Bayerischen Rundfunks und des Zweiten Deutschen Fernsehens zu empfangen. Für Haushalte, die über Kabel oder Satellit fernsehen, ändert sich nichts. Programmangebot in München und Südbayern:Digital sind über Antenne in München und Südbayern statt der bisher maximal zehn 24 TV-Programme und Datendienste zu empfangen: Das Erste, ZDF, Bayerisches Fernsehen, RTL, Sat.1, ProSieben, RTL II, 3sat, PHOENIX, arte, KI.KA, VOX, Kabel 1, Tele 5, EUROSPORT, BR-alpha, EinsMuxX, SÜDWEST Fernsehen, hr-fernsehen, N24, Super RTL, Home Shopping Europe, ZDFinfokanal, ZDFdokukanal und die MHP-Datendienste „ZDFdigitext“ und „Rundschau-Nachrichtenticker“ des Bayerischen Rundfunks. Die Programme 3sat und ZDFinfokanal sowie KI.KA und der ZDFdokukanal teilen sich jeweils zeitlich die Sendeplätze. Programmangebot in Nürnberg:Statt der bisher maximal acht wernden ebenfalls 24 TV-Programme und Datendienste über Antenne ausgestrahlt: Das Erste, ZDF, Bayerisches Fernsehen, RTL, Sat.1, ProSieben, RTL II, 3sat, PHOENIX, arte, KI.KA, VOX, Kabel 1, Tele 5, EUROSPORT, BR-alpha, EinsMuxX, SÜDWEST Fernsehen, hr-fernsehen, N24, Super RTL, Franken TV, ZDFinfo-kanal, ZDFdokukanal und die MHP-Datendienste „ZDFdigitext“ und „Rundschau-Nachrichtenticker“ des Bayerischen Rundfunks. Die Programme 3sat und ZDFinfokanal sowie KI.KA und der ZDFdokukanal teilen sich jeweils zeitlich die Sendeplätze. Die Umstellung erfolgte heute früh zwischen 1:00Uhr und 6:00 Uhr.
Die tatsächlichen Versorgungsgebiete in München, Südbayern und im Großraum Nürnberg entsprechen bisher den Empfangsprognosen der Netzbetreiber Bayerischer Rundfunk und T-Systems Media&Broadcast. Die Prognosen konnten bei ersten Testmessungen durch den Bayerischen Rundfunk bestätigt und in Einzelfällen sogar übertroffen werden. „Die Abschaltung der analogen und die Aufschaltung der digitalen Fernsehprogramme hat reibungslos funktioniert. Bis zu 24 private und öffentlich-rechtliche Fernsehprogramme und MHP-Datendienste sind jetzt in einwandfreier Qualität digital terrestrisch empfangbar“, sagte Frank Strässle-Wendelstein, Leiter des Projektbüros DVB-T Bayern. 6,2 Millionen Einwohner haben in Bayern nun die Möglichkeit, digital über Antenne fernzusehen. Ausrüstung für das digitale Antennenzeitalter: Für das digitale Antennenfernsehen benötigt der Fernsehzuschauer außer einer Dach- oder Zimmerantenne ein DVB-T-Empfangsgerät wie beispielsweise eine Set-Top-Box, das die digitalen Daten von DVB-T in analoge Signale für den herkömmlichen Fernsehapparat umwandelt. Es wird zwischen Fernsehgerät und Antenne angeschlossen. Vorhandene Antennen können in der Regel mit geringfügigen Modifikationen weiterhin genutzt werden. Um die MHP-Datendienste empfangen zu können, benötigen die Zuschauer ein MHP-fähiges Empfangsgerät. Rechtzeitig vor dem Umstieg werden DVB-T-Empfänger beim Fachhandel und -handwerk in den Startgebieten erhältlich sein. Die Auswahl der Geräte ist groß: Sie reicht von separaten kleinen DVB-T-Empfängern und Fernsehgeräten mit integriertem Digitalempfänger über Nachrüstmodule für analoge Fernseher bis hin zu Einsteckkarten für PCs oder Laptops. DVB-T-Empfangsgeräte gibt es ab ca. 100 Euro zu kaufen. Zusätzliche Kosten für die Nutzung des unverschlüsselten DVB-T-Angebots über die Anschaffungsinvestitionen hinaus entstehen nicht. Die Rundfunkgebühren für die Nutzung der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme müssen gemäß den bestehenden Regelungen weiterhin bezahlt werden. Umfassende Betreuung durch Info-Telefon und InternetauftrittDamit Fernsehzuschauer herausfinden können, ob sie sich mit ihrem jeweiligen Wohnort in Bayern im DVB-T-Empfangsgebiet befinden, steht ab sofort von Montag bis Freitag zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr ein Info-Telefon unter der Nummer 01805 / 31 05 05 zur Verfügung. Das Info-Telefon beantwortet den Zuschauern alle Fragen rund um DVB-T in Bayern. Zudem steht im Internet unter: www.bayern.ueberallfernsehen.de ein Informationsangebot mit Versorgungskarten, der Programmbelegung und Antworten auf die wichtigsten Fragen bereit. Informationskampagne für Fachhandel und Verbraucher: Das Projektbüro DVB-T Bayern koordiniert den Umstieg auf DVB-T im Auftrag der öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Anbieter, der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien sowie der T-Systems und dem Bayerischen Rundfunk als Netzbetreiber. Um die Umstellung in den betroffenen Regionen rechtzeitig an alle Interessengruppen zu kommunizieren, führt das Projektbüro seit Herbst vergangenen Jahres eine breit angelegte Informationskampagne durch, die sich an den Fachhandel und das -handwerk, die Wohnungswirtschaft und Kabelnetzbetreiber sowie an die Medien und die relevante Bevölkerung in Bayern wendet. Ziel ist eine neutrale Information über DVB-T als ergänzender Übertragungsweg zu Kabel und Satellit.
DVB-T Bayern
Symbolischer Knopfdruck zum DVB-T-Start in Bayern

30. Mai: Mit einem symbolischen Knopfdruck läutet heute Abend der Bayerische Ministerpräsident, Dr. Edmund Stoiber, gemeinsam mit Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, BLM, Prof. Dr. Thomas Gruber, Vorsitzender der ARD und Intendant des Bayerischen Rundfunks, Prof. Markus Schächter, Intendant des ZDF, Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation, und Helmut Egenbauer, Sprecher der Geschäftsleitung von T-Systems Media&Broadcast, die neue Ära des Antennenfernsehens ein. Der offizielle Startpfiff von „DVB-T:DasÜberallFernsehen“ findet im Rahmen einer Abendveranstaltung in der T-Com Lounge der Allianz-Arena in München-Fröttmaning statt. Entsprechend den DVB-T-Startregionen München und Nürnberg weihten die Fußballvereine TSV 1860 München und 1. FC Nürnberg in ihrem Eröffnungsmatch die Allianz-Arena ein.
Mehr TV-Programme und Fernsehen von unterwegs mit DVB-TUm die Antenne neben Kabel und Satellit als dritten Übertragungsweg für die Zukunft zu sichern, wird in deutschen Ballungsgebieten auf digitalen terrestrischen Empfang umgestellt. Dem Verbraucher stehen dadurch nicht nur mehr TV-Programme und mehr Auswahl zwischen den Übertragungstechniken zur Verfügung, mit der digitalen Terrestrik eröffnen sich auch neue Nutzungsmöglichkeiten wie das portable Fernsehen. Antennennutzer in den Versorgungsgebieten, die weiterhin über Antenne fernsehen möchten, benötigen ab heute ein DVB-T-Empfangsgerät und gegebenenfalls eine Antenne. Für Haushalte, die über Kabel oder Satellit fernsehen, ändert sich nichts. DVB-T stellt jedoch für Kabel- oder Satellitennutzer in punkto Zweit- oder Drittgeräte und beim Empfang unterwegs eine Ergänzung dar. Übergangsfrist bei den öffentlich-rechtlichen ProgrammenAb dem DVB-T-Start strahlen die privaten TV-Anbieter ihre Fernsehprogramme über Antenne ausschließlich digital aus. Auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten senden ihre Programme vom Sender Wendelstein (südbayerischer Raum) und vom Sender Dillberg ab dem 30. Mai nur noch digital. Die Stadtgebiete München und Nürnberg werden noch für drei Monate vom Olympiaturm München und vom Fernsehturm Nürnberg sowohl digital mit 24 TV-Programmen als auch analog mit den drei öffentlich-rechtlichen Programmen Das Erste, ZDF und Bayerisches Fernsehen versorgt. Danach stellen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die analoge Versorgung auch an diesen beiden Senderstandorten ein. Über das verbleibende Sendernetz des Bayerischen Rundfunks und der T-Systems werden in Bayern weiterhin die drei öffentlich-rechtlichen TV-Programme Das Erste, ZDF und Bayerisches Fernsehen analog verbreitet.

Juni

DVB-T Nord
Projektbüro DVB-T Norddeutschland eingestellt

30. Juni: Das DVB-T-Projektbüro Nord stellt seine Tätigkeit ein und nimmt Info-Hotline: 0 18 05/50 81 55, die täglich von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr erreichbar war, vom Netz.
Am 24. Mai 2004 löste das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) das analoge Antennenfernsehen in den Großräumen Hannover/Braunschweig und Bremen/Unterweser ab. Am 8. November 2004 folgen der Großraum Hamburg/Lübeck und Kiel. Eingebettet ist die Digitalisierung der terrestrischen Fernsehversorgung in diesen Regionen in eine schrittweise Umstellung in Deutschland.
DVB-T Bayern
tv.münchen stellt analog-terrestrische Ausstrahlung ein

30. Juni: Heute stellt der Lokalsender tv.münchen stellt seine analog terrestrische Verbreitung ein, da die Sendelizenz durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien entzogen wurde.

Juli

DVB-T Bayern
Mediendienst MonA erhält DVB-T-Genehmigung

28. Juli: Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neuen Medien hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, Verbreitung des Mediendienstes MonA TV über DVB-T im Großraum Nürnberg zu genehmigen.

August

DVB-T Mitteldeutschland
Senderstandort Halle erhält DVB-T-Antenne

2. August: In Halle/Saale ist heute am Nachmittag am Senderstandort neben dem EVH-Heizkraftwerk eine 20 Meter hohe DVB-T-Antenne installiert worden. Mittels einer Kranmontage wurde die Antenne auf die über 140 Meter hohe Stahlkonstruktion des Sendemastes aufgesetzt. Die Rundstrahlantenne versorgt künftig das gesamte Hallenser Stadtgebiet zusammen mit dem Senderstandort in Leipzig den gesamten Großraum Halle/Leipzig.
Der Startschuss für das digitale Antennenfernsehen in Mitteldeutschland wird am 5. Dezember fallen. Dann werden in den Regionen Halle/Leipzig und Erfurt/Weimar insgesamt 5 Sendestandorte ihren Betrieb aufnehmen.Verena Schneider, stellvertretende Direktorin der Medienanstalt Sachsen-Anhalt beobachtet interessiert die Montage der Antenne und bewertet den Neubau des Funkturms so: "Die Fertigstellung des Sendemastes bedeutet für Sachsen-Anhalt den Anschluss an die digitale Infrastruktur und die moderne Technik im Bereich des digitalen Fernsehens". Schneider verwies auf die größere Programmvielfalt, die DVB-T im Vergleich zur analogen Terrestrik dem Verbraucher bietet - ein Angebot, welches allerdings noch um die privaten Programmveranstalter zu erweitern wäre.Zuschauer können ab dem 5. Dezember 2005 mindestens 12 Fernsehprogramme und Datendienste in bester Bild- und Tonqualität über Antenne empfangen. Dazu gehören ausschließlich Programme der öffentlich-rechtlichen Veranstalter.
DVB-T Bayern
Einblendungen über bevorstehende Abschaltung des analogen Antennenfernsehens gestartet

16. August: Ab heute werden Zuschauer in den Programmen Das Erste und Bayerisches Fernsehen durch regelmäßige Einblendungen über die bevorstehende Abschaltung der analogen Restversorgung am 31. August 2005 informiert. Wer diese Laufbänder sieht, empfängt noch analog über die Antenne und müsste auf DVB-T umrüsten, da nach der Abschaltung keine Programme mehr zu sehen sein werden.
DVB-T Bayern
Analoge Antennenversorgung wird eingestellt

31. August: Heute endet in den frühen Morgenstunden nach einem dreimonatigen Parallelbetrieb die analoge Antennenversorgung der Programme Das Erste, ZDF und Bayerisches Fernsehen in München und Nürnberg. In allen anderen Regionen Bayerns ändert sich vorerst an der Versorgung nichts. Der Umstieg von der analogen auf die digitale Sendetechnik in München, weiten Teilen Südbayerns und im Großraum Nürnberg gelang reibungslos.Bereits seit dem 30. Mai 2005 sind mehr als 20 verschiedene Fernsehprogramme und Zusatzdienste mit einem DVB-T-Empfänger über Antenne digital empfangbar: Haushalte im Großraum München und Nürnberg, die ihre Fernsehprogramme noch analog über die Antenne empfangen und somit noch nicht auf das digitalen Antennenfernsehen umgestiegen sind, benötigen daher ab sofort ein DVB-T-Empfangsgerät. Ansonsten ist der Fernsehempfang über Antenne nicht mehr möglich.
Weitere Auskünfte zum digitalen Antennenfernsehen erteilt der Fachhandel sowie das Info-Telefon unter 01805 / 31 05 05 von Montag bis Freitag zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr. Nach Untersuchungen der BR-Medienforschung werden von den Zuschauern, die auf DVB-T umgerüstet haben, Bestnoten für die neue Technologie vergeben: Die Gesamtzufriedenheit mit der neuen Technologie liegt bei der Note 1,9. Rund 70% der Antennenhaushalte in den Umstellungsregionen haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt die entsprechende Empfangstechnik zugelegt.

Oktober

DVB-T Mitteldeutschland
DVB-T-Standort Leipzig erhält neue Antenne

1. Oktober: Am DVB-T-Senderstandort Leipzig wird eine DVB-T-Antenne mittels Schwerlast-Hubschrauber auf einen 170 Meter hohen Schornstein gesetzt und montiert. Diese wird künftig zusammen mit dem Sendeturm in Halle den gesamten Großraum Halle/Leipzig mit digitalem Antennenfernsehen versorgen. Sendenetzbetreiber ist T-Systems. Der Schornstein an der Arno-Nitzsche-Straße gehört zum Heizwerk Süd der Leipziger Stadtwerke und wurde 1996 still gelegt. Von Juli bis September dieses Jahres wurde er in nur drei Monaten zum DVB-T-Antennenträger für Leipzig umfunktioniert.
"Mit dem heutigen Tag wird ein weiterer wesentlicher Meilenstein für DVB-T in Mitteldeutschland gelegt. Die Rundstrahlantenne wird allein in Leipzig und Umgebung rund zwei Millionen Menschen mit digitalem Antennenfernsehen versorgen können", erklärt Andreas Vierling, Vorsitzender des "Lenkungsausschuss DVB-T-Mitteldeutschland". Der DVB-T-Senderstandort in Leipzig hat als vorletzter der fünf mitteldeutschen Standorte eine Antenne bekommen. "Es ist der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken, dass der Standort in so kurzer Zeit bereitgestellt werden konnte", betont Henrik Hoffman von T-Systems. Ab dem 05. Dezember können insgesamt rund 4 Millionen Menschen in den Ballungsräumen Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar über das digitale Antennenfernsehen 11 öffentlich-rechtliche Programme und Datendienste empfangen.
DVB-T Mitteldeutschland
Testweise Aufschaltung des DVB-T-Servicetelefons

1. Oktober: Am heutigen Samstag ist die Rufnummer des DVB-T-Servicetelefons Mitteldeutschland: 01805 - 10 79 09 testweise geschaltet. (Diese wird ab 4. Oktober 2005 wochentags von Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr erreichbar sein.)
DVB-T Mitteldeutschland
DVB-T-Service-Hotline startet

4. Oktober: Heute startet zur Einführung des digitalen Antennenfernsehens in Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar die DVB-T-Service-Hotline für Mitteldeutschland. Anrufer aus des Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich unter der Rufnummer 01805 - 10 79 09 ( zu allen Fragen rund um das digitale Antennenfernsehen DVB-T informieren und beraten lassen. Am Samstag, 1. Oktober 2005, war die Rufnummer bereits testweise geschaltet und ist seit heute wochentags von Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr erreichbar. Jeweils 14 Tage vor und nach dem DVB-T-Sendestart am 5. Dezember werden Anrufe auch an den Samstagen entgegengenommen.
Zusätzliche Informationen bietet die Geschäftsstelle DVB-T-Mitteldeutschland auf der Internetseite: www.dvbt-mitteldeutschland.de. Neben einer DVB-T-Empfangsprognose kann dort überprüft werden, wie gut der Empfang in ihrem Wohngebiet ab dem 05.12.2005 sein wird. Unter dem Link Versorgungsprognose ist dies anhand von Postleitzahl oder Wohnort möglich. Der Nutzer erhält weiterhin die Information, ob sich DVB-T besten mit Zimmer-, Dach- oder Außenantenne empfangen lässt. Wer keinen Internet-Zugang hat, kann diese Information auch über die Telefonhotline abfragen.
DVB-T Mitteldeutschland
Service-Hotline für DVB-T in Mitteldeutschland startet

4. Oktober: Heute geht geht die DVB-T-Servicehotline für Mitteldeutschland in Betrieb, um im Vorfeld derEinführung des digitalen Antennenfernsehens in Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar Interessierte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu informieren. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 - 10 79 09 zu allen Fragen rund um das digitale Antennenfernsehen erreichbar. Immer wochentags von Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Jeweils 14 Tage vor und nach dem DVB-T-Sendestart am 5. Dezember werden Anrufe auch an den Samstagen entgegengenommen. Alle Anfragen werden persönlich von geschulten Mitarbeitern beantwortet.Zusätzliche Informationen bietet die Geschäftsstelle DVB-T-Mitteldeutschland auf ihrer Internetseite an. Unter www.dvbt-mitteldeutschland.de können interessierte Bürger aus Mitteldeutschland schon jetzt ihre individuelle DVB-T-Empfangsprognose abfragen und überprüfen, wie gut der Empfang in ihrem Wohngebiet ab dem 05.12.2005 sein wird. Unter dem Link "Versorgungsprognose" gibt man einfach seine Postleitzahl oder seinen Wohnort in die Suchmaske ein. Es wird dann sofort angezeigt, ob in dem jeweiligen Postleitzahlen-Gebiet DVB-T empfangbar ist und ob sich DVB-T dort am besten mit Zimmer-, Dach- oder Außenantenne empfangen lässt. Wer keinen Internet-Zugang hat, kann diese Information auch über die Telefonhotline abfragen.In den mitteldeutschen Ballungsräumen Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar wird die analoge terrestrische Fern¬sehübertragung vollständig von der digitalen terrestrischen Fernsehübertragung abgelöst. Mit der Umstel¬lung der Ballungsräume Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar werden ca. 4 Millionen Einwohner mit DVB-T ver¬sorgt werden können. Dort sind dann mit einer Dachantenne, in den Kernregionen sogar mit einer Zimmerantenne, insgesamt 11 TV-Programme und zusätzliche Datendienste über das digitale Antennenfernsehen empfangbar.
DVB-T Mitteldeutschland
Geschäftstelle DVB-T Mitteldeutschland informiert

6. Oktober: Unter dem Leitthema: "Neue Erkenntnisse zur Abstrahlung von DVB-T - Programmangebot und Vorstellung von Geräten" veranstaltet das Familienunternehmen Strohbach in der Cottaer Straße in Dresden-Friedrichstadt von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr eine Hausmesse. Die Geschäftsstelle DVB-T Mitteldeutschland informierte über DVB-T, dessen Technik und über die DVB-T-Einführung im Allgemeinen.
Ab 5. Dezember 2005 können rund 4 Millionen Menschen in den Ballungsräumen Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar über das digitale Antennenfernsehen 11 öffentlich-rechtliche Programme und Datendienste empfangen. Seit Anfang Oktober ist eine DVB-T-Service-Hotline für Mitteldeutschland geschaltet. Unter 01805-10 79 09 werden alle Fragen rund um das digitale Antennenfernsehen beantwortet. Die Hotline ist wochentags zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr erreichbar.
DVB-T Bayern
müchen.tv startet via DVB-T

26. Oktober: Heute startet münchen.tv seine digitale Verbreitung über Antenne und erweitert damit gesamte Programmangebot in München/Südbayern. Nun sind 25 Programme und Dienste verfügbar. Die Ausstrahlung erfolgt auf Kanal 66.Zum Empfang von münchen.tv ist bei einer Vielzahl von Geräten ein gezielter Suchlauf erforderlich. Sollte das neue Programm nicht von selbst in der Kanalliste angezeigt werden, wird der sogenannte „Manuelle Suchlauf“ für den Kanal 66 empfohlen. Alternativ kann auch ein „Automatischer Suchlauf“ durchgeführt werden.
Der Umstieg auf das digitale Antennenfernsehen in Bayern verlief bislang reibungslos. Zwischenzeitlich haben 78 Prozent der Antennenhaushalte in den Umstellungsregionen die entsprechende Empfangstechnik erworben. „Die Zuwächse sind auch fünf Monate nach dem Start noch erfreulich hoch“ so Veit Olischläger, Projektkoordinator für DVB-T in Bayern. Grund hierfür ist auch die zunehmende Verfügbarkeit von tragbaren Fernsehgeräten und Zubehör für PCs sowie Notebooks für den Fernsehempfang unterwegs und im Freien. Auskünfte zum digitalen Antennenfernsehen in Bayern sind im Internet unter www.bayern.ueberallfernsehen.de sowie beim Fachhandel erhältlich.

November

DVB-T Mitteldeutschland
Erfolgreicher Testlauf am Senderstandort Leipzig

28. November: Mit einem erfolgreichen Testlauf heute am Senderstandort in Leipzig kann das gesamte Sendernetz nun am 05.12.2005 in Betrieb gehen. Vor der Einführung des digitalen Antennenfernsehens in Mitteldeutschland sind an allen fünf Senderstandorten in Weimar, Erfurt-Windischholzhausen, Saalfeld-Remda sowie Halle Stadt und Leipzig Stadt im Vorfeld erfolgreich Lasttests durchgeführt worden. Künftig werden die fünf Senderstandorte die Ballungsräume Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar mit DVB-T versorgen.

Dezember

DVB-T Mitteldeutschland
DVB-T startet in Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar

5. Dezember: Das DVB-T Sendernetz für Mitteldeutschland ist in den frühen Morgenstunden ohne Probleme in Betrieb gegangen. Betreiber des Sendernetzes ist T-Systems Media&Broadcast. Alle fünf Senderstandorte sind wie geplant ans Netz gegangen. Den Raum Leipzig/Halle versorgen zwei Senderstandorte, die in den beiden Städten stehen. Die Region Erfurt/Weimar versorgen die Senderstandorte Erfurt/Windischholzhausen, Weimar und Saalfeld/Remda.
DVB-T Nord
DVB-T-Start in Göttigen verschoben

14. Dezember: Der für heute geplante Start des digitalen Antennenfernsehens DVB-T in Göttingen findet heute nicht statt. Grund für die vorläufige Rücknahme des Einführungszeitpunkts ist die fehlende medienrechtliche Freigabe des Kanals 42 durch die Hessische Landesanstaltfür Privaten Rundfunk (LPR). Grundsätzlich ist der Kanal 42 seitens der Bundesnetzagentur bei der DVB-T Einführungin Göttingen für den Multiplex des ZDF vorgesehen. Erhält das ZDF jedoch die Zuteilung dieses Kanals nicht, wird es seinen analogen Sender auf Kanal 21 nicht aufgeben. Kanal21 ist aber für die digitale Ausstrahlung des NDR Multiplexes vorgesehen. Das heißt: Das ZDF und NDR können heute nicht gemeinsam in Göttingenstarten. Bislang hat der Norddeutsche Rundfunkgemeinsam mit T-Systems alle notwendigen Aufbauten und Umrüstungen für die Ausstrahlung von DVB-T im Südharz und in Göttingen vorgenommen. Nach der Entscheidung der LPR Hessen, kann DVB-T in Göttingen starten.
DVB-T Mitteldeutschland
Service-Hotline zu DVB-T auch zwischen Weihnachten und Neujahr erreichbar

27. Dezember: Unter der Service-Nummer 01805 / 10 79 09 können Interessierte auch zwischen Weihnachten und Neujahr über das digitale Antennenfernsehen DVB-T informieren. Die Hotline-Mitarbeiter sind an den Werktagen zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr erreichbar.
Über DVB-T:In den mitteldeutschen Ballungsräumen Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar ist am 05.12.2005 die analoge terrestrische Fernsehübertragung vollständig von der digitalen terrestrischen Fernsehübertragung abgelöst worden. Mit der Umstellung der Ballungsräume Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar auf DVB-T können ca. 4 Millionen Einwohner mit DVB-T versorgt werden. Dort sind mit einer Dachantenne, in den Kernregionen sogar mit einer Zimmerantenne, insgesamt 11 TV-Programme und zusätzliche Datendienste über das digitale Antennenfernsehen empfangbar.
WERBUNG