Samstag, 18. November 2017 06:42:11

medienhb.Historie

2004

Januar

DVB-T Mitteldeutschland
Lenkungsausschuss DVB-T Mitteldeutschland tagt

20. Januar: Der "Lenkungsausschusses DVB-T Mitteldeutschland" hat sich heute in Leipzig mit MDR und ZDF und den Landesmedienanstalten Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens auf einen DVB-T-Start im Frühjahr 2005 verständigt. Mitteldeutschland wird das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) im Frühjahr 2005 starten. Des weiteren werden in den Ballungsräumen Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar die technischen Voraussetzungen zum Empfang von zunächst 12 Fernsehprogrammen und zusätzlichen Datendiensten geschaffen. Auch wurde vereinbart, dass eine notwendige Grundsatzvereinbarung noch im Frühjar 2004 ausgefertigt werden solle, damit der gesetzte Starttermin auch eingehalten werden kann.

April

DVB-T NRW
Telefon-Hotline zur DVB-T-Einführung in NRW nimmt Betrieb auf

5. April: Zum Start des digitalen Antennenfernsehens, DVB-T, in Nordrhein-Westfalen ist seit heute eine Telefon-Hotline unter der Nummer 01805 - 50 81 55 geschaltet. Täglich werden hier von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr Fragen zur Einführung von DVB-T beantwortet, da am 24. Mai 2004 wird in den Regionen Köln und Bonn das digitale Antennenfernsehen das analoge Fernsehen über Antenne ablösen wird.

Mai

DVB-T Mitteldeutschland
Unterzeichnung "Vereinbarung über die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens - DVB-T - in Mitteldeutschland"

5. Mai: Heute findet von 12:00 Uhr bis 13:15 Uhr die offizielle Vertragsunterzeichnung der "Vereinbarung über die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens - DVB-T - in Mitteldeutschland" im Rahmen des Medientreffpunktes Mitteldeutschland statt. Veranstaltungsort ist das Hotel "The Westin" Leipzig, Salon Meißen/Potsdam. Die Vereinbarung wird unterzeichnet von: Prof. Dr. Udo Reiter (Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks), Prof. Markus Schächter (Intendant des ZDF), Lutz Kühn (Vorstandsvorsitzender der MSA), Dr. Konrad Breitenborn (1. stellv. Vorsitzender der MSA), Dr. Victor Henle (Direktor der TLM), Prof. Kurt-Ulrich Mayer (Direktor der SLM).
DVB-T NRW
DVB-T startet in der Region Köln/Bonn

24. Mai: Heute beginnt in Nordrhein-Westfalen das Zeitalter des digitalen Antennenfernsehens. Im Rahmen der offiziellen Auftaktveranstaltung in den Kölner Balloni Hallen geben Markus Schächter, ZDF-Intendant, Fritz Pleitgen, WDR-Intendant, Dr. Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, Ingrid M. Haas, Generalsekretärin RTL Television, Konrad F. Reiss, Vorstand Deutsche Telekom und CEO T-Systems, Peer Steinbrück, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Joachim Bareiß, Leiter des Projektbüros DVB-T NRW das Startsignal für die neue Übertragungstechnik. Zuschauer in der Kernregion, die mit einem DVB-T-Empfangsgerät ausgestattet sind, können ab sofort über eine kleine Zimmerantenne zwölf öffentlich-rechtliche und acht private Programme in digitaler Qualität empfangen. Bei den öffentlich-rechtlichen sind dabei: Das Erste, ZDF, WDR Fernsehen, NDR Fernsehen, MDR Fernsehen, SÜDWEST Fernsehen, ARTE, PHOENIX, EinsMuXx und ZDFdigitext. Darüber hinaus teilen sich der Kinderkanal KI.KA und der ZDFdokukanal sowie 3sat und der ZDFinfokanal jeweils einen Kanal. Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat den folgenden zwölf privaten Programmen DVB-T-Kapazitäten zugewiesen: RTL, VOX, RTL 2, Super RTL, Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24 sind in der Region Köln/Bonn ab dem 24. Mai 2004 dabei. (Am 8. November 2004 werden hier CNN, Eurosport, VIVA und TERRA NOVA zugeschaltet.)

Oktober

DVB-T NRW
Rheinturm erhält neue Spitze

23. Oktober: Der Rheinturm in der Düsseldorfer Innenstadt hat eine neue Spitze. Mit Hilfe eines Lastenhubschraubers wurde am Wochenende eine neue Antenne mit einem Gesamtgewicht: ca. 10 Tonnen in mehreren Flügen auf den Rheinturm (Höhe: 240,50 m) transportiert und angebracht. Mit dem Umbau der Sendemastanlage schreitet die Einführung des digitalen Antennenfernsehens in der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet voran.

November

DVB-T NRW
DVB-T im Oberbergischen Kreis

8. November: Heute löst das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) das analoge Fernsehen über Antenne in weiten Teilen des Oberbergischen Kreises ab. In Gummersbach und Umgebung können Zuschauer nun via DVB-T-Übertragungsweg zwölf öffentlich-rechtliche Programme in digitaler Qualität über Antenne empfangen. Parallel wird auch in der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet die Fernsehverbreitung über Antenne von analog auf digital umgestellt. Betroffen von der Umstellung sind die meisten Haushalte im Oberbergischen Kreis, die ihre Fernsehprogramme derzeit über eine Dachantenne empfangen. Für Zuschauer, die über Kabel oder Satellit fernsehen, hat die Umstellung auf das digitale Antennenfernsehen keine unmittelbaren Auswirkungen. Folgende öffentlich-rechtliche Sender sind ab heute Oberbergischen Kreis über DVB-T zu empfangen: Das Erste, ZDF, WDR Fernsehen, ARTE, PHOENIX, ZDFdigitext, NDR Fernsehen, mdr Fernsehen, SÜDWEST Fernsehen und EinsMuXx. Darüber hinaus teilen sich der Kinderkanal KI.KA und der ZDFdokukanal sowie 3sat und der ZDFinfokanal jeweils einen Kanal. Die privaten Programmanbieter strahlen bis auf weiteres keine Programme im Oberbergischen Kreis über Antenne aus. In großen Teilen des Oberbergischen Kreises (z.B. Bergisch Gladbach, Siegburg) können die Zuschauer DVB-T bereits seit Mai 2004 über die Sendestandorte Köln und Bonn empfangen. Die Gebiete, in denen der Empfang von DVB-T nicht möglich ist (z.B. Olpe, Wipperfürth, Windeck, Morsbach, Eitorf), werden auch weiterhin analog über Antenne versorgt.
Das Projektbüro DVB-T NRW, das von allen beteiligten Sendern und der Landesanstalt für Medien (LfM) getragen wird, hat zur DVB-T-Einführung in Nordrhein-Westfalen eine breit angelegte Informationskampagne gestartet. Mehrmals täglich werden TV-Spots und Text-Laufbänder ausgestrahlt, um die betroffenen Fernsehzuschauer auf die anstehende Umstellung hinzuweisen. Neben einer umfassenden Sonderberichterstattung im Radio, im Fernsehen und im Internet stehen zahlreiche lokale Informationsveranstaltungen auf dem Terminplan. Darüber hinaus gibt es eine eigens eingerichtete DVB-T-Hotline (Rufnummer: 01805 – 50 81 55 täglich zwischen 10:00 Uhr und 22:00 Uhr) und eine DVB-T-Homepage (www.nrw.ueberallfernsehen.de). Basisinformationen sind auch im Videotext abrufbar (Das Erste, SAT. 1, WDR Fernsehen, ZDF: Seite 478 / RTL, VOX: Seite 479). Speziell für die Region Oberbergischer Kreis gibt das Projektbüro ein Informations-Faltblatt heraus, das über die DVB-T-Hotline bestellt werden kann.Weiterführende Informationen zu den Verbreitungswegen finden SIe auch in der Broschüre »Neu in NRW: DVB-T, das digitale Antennenfernsehen« der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Die Broschüre ist im Internet abrufbar unter: www.verbraucherzentrale-nrw.de. Weitere Informationen abrufbar unter www.nrw.ueberallfernsehen.de
DVB-T NRW
DVB-T startet in der Region Düsseldorf/Ruhrgebiet

8. November: Heute startet die Einführung von DVB-T in der Region Düsseldorf/ Ruhrgebiet. In Nordrhein-Westfalen haben damit rund 14 Millionen Menschen die Möglichkeit bis zu 24 Fernsehprogramme digital über Antenne zu empfangen. Für den Empfang über eine Zimmer- bzw. Stabantenne muss das genutzte Fernsehgerät um ein DVB-T-Empfangsgerät ergänzt werden. Mit acht öffentlich-rechtlichen und zwölf privaten Programmen geht das digitale Antennenfernsehen in Düsseldorf und im Ruhrgebiet heute an den Start: Das Erste, ZDF, WDR Fernsehen, ARTE, PHOENIX, KI.KA/ ZDFdokukanal, 3sat/ZDFinfokanal, ZDFdigitext sowie RTL, VOX, RTL 2, Super RTL, Sat.1, ProSieben, Kabel 1, N24, CNN, Eurosport, VIVA, TERRA NOVA. (Geplant ist, dass ab April 2005 insgesamt 24 Programme zu empfangen sein werden: Dann werden in dieser Region mit dem NDR Fernsehen, mdr Fernsehen, SÜDWEST Fernsehen und EinsMuXx vier weitere öffentlich-rechtliche Programme zugeschaltet.
Ferner findet heute eine Feierstunde im nordrhein-westfälischen Landtag unter dem Leitsatz: Mehr Programme in besserer Qualität und bei mobilem Empfang statt zudem der DVB-T-Lenkungsauschuss des Landes und das zuständige Projektbüro eingeladen hatten. NRW-Landtagspräsident Ulrich Schmidt, Prof. Dr. Miriam Meckel (NRW-Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien), Prof. Dr. Norbert Schneider (Direktor der Landesanstalt für Medien NRW), Fritz Pleitgen (WDR-Intendant), Markus Schächter (ZDF-Intendant), Hartmut Haubrich (Vorsitzender der Geschäftsführung ElectronicPartner), Andrä B. Herrmann (Vorstandsmitglied des Fachverbandes Consumer Electronic im ZVEI) und Joachim Bareiß (Leiter des Projektbüros DVB-T NRW) betonten die vielschichtigen Möglichkeiten der neuen Übertragungstechnik.
DVB-T NRW
Kanalumstellung in der Region Köln/Bonn

8. November: Heute wird das bestehende Programmangebot der Region Köln/Bonn um vier Programme erweitert. Daher sind ab heute neu die Kanäle CNN, Eurosport, VIVA und TERRA NOVA zu empfangen. Wegen der daraus resultierenden Kanalumstellung müssen die Zuschauer in der Region Köln/Bonn einen Programmsuchlauf, um die neuen Programme empfangen zu können. Außerdem wird die analoge Fernsehverbreitung über Antenne im Raum Köln/Bonn heute endgültig eingestellt. (Für eine Übergangszeit von einem halben Jahr wurden seit der DVB-T-Umstellung im Mai noch ausgewählte Programme zum Teil auf schwächeren Kanälen analog übertragen).
Mit einer breit angelegten Informationskampagne hat das DVB-T-Projektbüro NRW die Bevölkerung in den betroffenen Regionen auf die Umstellungen vorbereitet. Das Projektbüro wird von den beteiligten Sendern und der Landesanstalt für Medien (LfM) getragen. Weitere technische und inhaltliche Fragen beantwortet die DVB-T- Hotline täglich zwischen 10:00 Uhr und 22:00 Uhr unter 01805 – 50 81 55. Darüber hinaus gibt es eine eigens eingerichtete Homepage unter: www.nrw.ueberallfernsehen.de, Sonderseiten im Videotext und kostenlose Broschüren.

Dezember

DVB-T Hessen
tvnah nun via DVB-T empfangbar

6. Dezember: Ab heute ist der neue digitale Fernsehsender für Hessen und Rheinland-Pfalz, tvnah, via DVB-T auf Kanal 64, Frequenz 20 zu empfangen.
DVB-T Hessen
DVB-T startet im Rhein-Main-Gebiet

6. Dezember: In Wiesbaden findet die feierliche Einführung von DVB-T in der Hessischen Staatskanzlei im Rhein-Main-Gebiet statt. Ab heute haben mehr als 6 Millionen Einwohner im Rhein-Main-Gebiet die Möglichkeit mehr als 20 TV-Programme digital über Antenne zu empfangen. Mit einem symbolischen Knopfdruck läuteten Martin Stadelmeier/Chef der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz, Hubertus Meyer-Burckhardt/Vorstand der ProSiebenSat.1 Media AG, Stefan Grüttner/Chef der Hessischen Staatskanzlei, Professor Wolfgang Thaenert/Vorsitzender des DVB-T-Lenkungsauschusses, Markus Schächter/Intendant des ZDF, Dr. Helmut Reitze/Intendant des Hessischen Rundfunks, Dr. Hermann Eicher/Justitiar des SWR, Manfred Helmes/Direktor der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz (LPR), Dr. Thomas Hirschle/Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und Helmut Egenbauer/Leiter Media&Broadcast bei T-Systems International die Ära des digital terrestrischen Antennenfernsehens im Rhein-Main-Gebiet ein. Die folgenden Programme können die Zuschauer ab sofort in der Region empfangen: Das Erste (ARD), hr-fernsehen, Phoenix, Südwest Fernsehen RP, ZDF sowie jeweils im zeitlichen Wechsel ZDFdokukanal/KI.KA und ZDFinfokanal/3sat, RTL, Sat.1, ProSieben, RTL 2, VOX, Kabel 1, N24, Super RTL, arte, Bayerisches Fernsehen, EinsFestival, Eurosport, Rhein-Main-TV, TERRA NOVA und Nah TV. (CNN hat kurzfristig den Antrag auf Verbreitung zurückgezogen.)
Nach zweimonatigen Parallelbetrieb von analogem und digitalem Antennenfernsehen stellten heute die Programme Das Erste (ARD), ZDF und hr-fernsehen vom Senderstandort Großer Feldberg sowie die privaten Programmanbieter ihre analoge Ausstrahlung via Antenne ein. Wer im Versorgungsgebiet wohnt und die TV-Programme digital über Antenne empfangen möchte, der benötigt ein DVB-T-Zusatzgerät, das zwischen den herkömmlichen Fernseher und die Antenne angeschlossen wird. Für alle, die über Kabel und Satellit fernsehen, ändert sich nichts. Doch auch ihnen bietet DVB-T neue Möglichkeiten: für Zweit- oder Drittgeräte sowie die räumlich ungebundene Nutzung im Ballungsraum Rhein-Main. Für weitere Informationen nach dem Start von DVB-T stehtdie Hotline des DVB-T-Projektbüros zur Verfügung. Diese ist montags bis freitags zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr unter 01805-25 55 25 zu erreichen. Außerdem informiert die projekteigene Internetseite www.rhein-main.ueberallfernsehen.de.
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